Zwar war es nur die Zwischenrunde, und die Bezirksfinals folgen erst noch. Da der Regierungsbezirk Detmold aber in diesem Jahr jeweils zwei Plätze im NRW-Finale hat, sind auch die Verlierer dieser Spiele qualifiziert. Und dürfen damit weiter vom nationalen Schulsport-Finale "Jugend trainiert für Olympia" in Berlin träumen.
Bei den B-Jungen startete die Mannschaft des Besselgymnasiums in Stemmer mit einem 17:17 gegen das Gymnasium Heepen und richtete sich darauf ein, das letze Spiel gegen das Gymnasium Bünde so hoch wie möglich gewinnen zu müssen. Dann aber gewann Bünde gegen Heepen, und es kam zu einer Art Endspiel, welches Bessel hoch gewann. "Das Ergebnis gegen Bünde zeigt, wie schlecht wir gegen Heepen gespielt haben", schilderte Bessel-Lehrer Jochen Borcherding.
Die Bessel-C-Jungen, das Team ohne etatmäßige Torhüter dieser Altersklasse, setzte sich im entscheidenden Spiel gegen die körperlich überlegene Mannschaft des Ravensberger Gymnasiums Herford durch. Nach anfänglichen Schwierigkeiten mit 5:7- und 8:9-Rückständen hieß es am Ende 15:9 für die von GWD-Jugendkoordinator Dietmar Molthahn und Bessellehrer Volker Hornkohl betreuten Mindener.
Die B-Mädchen des Bessel gewannen beide Spiele, das letzte gegen Löhne aber hauchdünn. "Die Leistung war eher schwach und die Nervosität sehr groß", schilderte Ingrid Brandt vom TSV Hahlen, die das Handballprojekt am Bessel betreut, "aber zum Glück haben wir es letztendlich geschafft."
Souverän setzten sich die C-Mädchen des Herdergymnasiums durch. Die von Herder-Lehrerin Margarete Weber betreute Mannschaft spielte ebenso wie die Bessel-B-Mädchen und gewann zweimal sicher. Das Turnier im Hahler Feld leitete Christoph Pönninghaus (Bessel).