1. Kreisliga: Hille III muss aktuelle Nettelstedter Überlegenheit anerkennen / Erster Saisonsieg für Eintracht Oberlübbe III
Der designierte Titelträger aus Nettelstedt verteidigte seine weiße Weste auch bei der Hiller Drittvertretung. TVH-Coach Torben Heuer räumte die Überlegenheit des TuS neidlos ein, aber: "Vor fünf Jahren hätten wir gewonnen", spielte er auf den beträchtlichen Altersunterschied an.
Innerhalb von acht Minuten drehte die Reserve des TuS Lahde/Quetzen ein scheinbar schon verlorenes Match in Hüllhorst. 25:28 (47.) lagen die Gäste im Hintertreffen, bevor acht Tore in Folge doch noch die Wende brachten.
Der überragende Torwart Sascha Bierbaum war einer der Garanten des Holzhauser Heimsieges gegen das Schlusslicht. Aber auch die VfB-Abwehr leistete gute Abwehr gegen Vlotho-Uffeln. "Es hat alles gepasst", freute sich Trainer Wilhelm Rösener über "richtig guten Mannschaftshandball. Für einen Trainer ist so ein Spiel sehr entspannend."
Der TSV Hahlen II konnte sich gegen die Möllberger Zweite zwar nie so richtig absetzen, war aber clever genug, die Partie dennoch nach Hause zu bringen. Die TuS-Reserve fühlte sich von den Unparteiischen benachteiligt, als Nils Groditzki rotverdächtig in den Arm gegriffen wurde, ohne dass es eine entsprechende Bestrafung gegeben hätte.
Im 14. Anlauf ist Eintracht Oberlübbe III der erste Saisonsieg gelungen. Eine Abwehrumstellung brachte die entscheidende Wende im Vergleich mit dem TuSpo Meißen. Hinzu kamen viel Kampfgeist sowie ein super parierender Keeper Michael Möller. Die ersatzgeschwächten Meißener verloren Florian Hoffmann (Kniescheibe lädiert) und Malte Vosen durch Verletzungen. Somit musste mit Alexander Witt ein Torhüter im Feld aushelfen.
Auch dem TuS Südhemmern brachte eine Umstellung der Deckungsreihe auf den richtigen Weg. Die 6:0-Verteidigung klappte im Match bei der Porta-Reserve viel besser als die zuvor versuchte 3:2:1-Formation. Zahlreiche ungenutzte Chancen ließen das Endergebnis knapper ausfallen, als es der Spielverlauf hergegeben hätte.
Der TuS Lerbeck überraschte mit einem Auswärtserfolg in Stemmer. Die HSG-Reserve konnte dabei einen 6:1-Start nicht ins Ziel bringen. Nach einer Roten Karte gegen Mathias Hermening, die er bereits vor dem Seitenwechsel sah, bewegten sich die Gastgeber nicht mehr gut und gingen folgerichtig als zweiter Sieger vom Feld.