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26.01.2012
Trainer verteidigt Personalpolitik bei GWD III
Bredemeier: Verlegen keine Spiele / Blomenkamp von EURo zu Eintracht Oberlübbe / Zithier hat Spaß in Lahde

Minden (mt). Die Handballer von Eintracht Oberlübbe und der benachbarten HSG EURo verbindet eine herzliche Rivalität. Doch Stück für Stück entstehen zwischen beiden Klubs Verbindungen. So coacht der ehemalige Eintracht-Spieler Dirk Schnake die 1. Männermannschaft bei der HSG. Aus seiner Mannschaft wechselt nun Kreisläufer Björn Blomenkamp als Trainer nach Oberlübbe.

Übernimmt den Bezirksligisten Eintracht Oberlübbe II: Björn Blomenkamp von der HSG EURo. | Foto: Julian Rüter

Von EURo zur Eintracht: Ein Trainerwechsel steht zur kommenden Saison bei Bezirkslist Oberlübbe II bevor. Christian Oestreich wird sein Amt niederlegen. Sein Nachfolger geht einen kurzen, aber auch nicht ganz einfachen Weg. Björn Blomenkamp wechselt nämlich von der HSG EURo zur Eintracht. Momentan ist er noch Kreisläufer der starken EURo-Truppe. Ab Sommer wird Blomenkamp als Spielertrainer für Oberlübbe II auflaufen. Außerdem coacht er zusammen mit Lars Halstenberg die A-Jugend. In der zweiten Mannschaft unterstützt ihn Eckhard Böhne, der auch momentan als Co-Trainer fungiert. (jru)

Abstiegskampf: Eine ganz spannende Rückrunde werden die Handballerinnen in der Frauen-Landesliga erleben. Denn im Abstiegskampf geht es hoch her. Fünf der zwölf Teams stehen im Moment mit sechs Zählern punktgleich am Tabellenende. Mit dabei ist auch das Team von Lit Nordhemmern/Mindenerwald II. Schon vor der Saison war für den Aufsteiger klar, dass in diesem Jahr nur der Klassenerhalt zählt. Wenn es so weiter geht wie bisher, wird es eine ganz schöne Zitterpartie. (jru)

Grünkohlfan: Auf ungewohntem Parkett bewegte sich Evars Klesniks, Kapitän der GWD-Handballprofis. Er besuchte den traditionellen Herrenabend des Mindener Bürgerbataillons in der voll besetzten Mindener Stadthalle. Die zum Bier gereichte norddeutsche Spezialität schien dem Letten geschmeckt zu haben. "Das ist der beste Grünkohl der ganzen Welt", lobte Zweitliga-Handballer. (hn)

Dauerkritik: In schöner Regelmäßigkeit sind die Spiele von GWD Minden III in der Bezirksliga Gegenstand ausgiebiger Diskussionen im Internet auf www.mt-online.de. Einige Kommentatoren rügen die wechselhaften Einsätze der jungen Spieler aus der Bundesliga- oder Oberliga-A-Jungenmannschaft. Mit ihnen sei das Bezirksligateam von GWD III stark, ohne sie sei es nicht konkurrenzfähig. Und so entstehe abhängig von den Einsätzen der A-Jungen eine Wettbewerbsverzerrung. Klar ist: GWD bewegt sich mit den Einsätzen der Jugend im Rahmen des Regelwerkes und ermöglicht - so es der Spielplan der Jugendteams zulässt - den teilweise auch in der Drittliga-Mannschaft eingesetzten Talenten Praxiszeit im Seniorenbereich. Klar ist auch: Jeder andere Verein würde ähnlich verfahren, so er über ähnlich viele starke Jugendspieler verfügte. Und so entzündet sich die Kritik wohl vor allem an der großen Zahl der eingesetzten A-Jugendspieler und an ihrer hohen Qualität. Matthias Bredemeier, Trainer der gescholtenen GWD-Auswahl, sagt zur Politik seines Klubs: "Wir haben eine spielfähige dritte Mannschaft. Mit der können wir jedes Spiel bestreiten. Wir verlegen keine Spiele, um Jugendspieler einzusetzen. Das haben wir aus der Kritik der vergangenen Saison gelernt. Aber wenn die A-Jugend frei hat, gibt es keinen Grund, die Spieler nicht spielen zu lassen. Die meisten unserer A2-Spieler sollen im nächsten fest zur 3. Mannschaft gehören. Unser Ziel ist es, eine immer eigenständigere 3. Mannschaft aufzubauen. Es gibt im übrigen auch Mannschaften, denen es Spaß macht, sich gerade mit unseren jungen Spielern zu messen." (rich)Dritter Frühling: In der Frauen-Landesliga marschiert der TuS Lahde/Quetzen an der Spitze. Nach dem Sieg im schweren Auswärtsspiel bei der TG Herford in der engen Ernst-Barlach-Sporthalle ist die Stimmung im Team und im Umfeld blendend. "Es war sogar ein Fanbus mit. Es macht mit dieser Mannschaft richtig Spaß", berichtet Coach Willy Zithier von einem dritten (vierten, fünften?) Frühling als Trainer: "Und das in meinem Alter." Am 24. März steht das wohl die Meisterschaft entscheidende Heimspiel gegen den hartnäckigen Verfolger HSG Hüllhorst an. Über die Titelaussichten meinte Zithier: "Es ist lapidar, aber einfach. Wenn wir kein Spiel mehr verlieren, steigen wir auf." Im Hinspiel in Hüllhorst hatte der TuS die bisher einzige Saisonniederlage kassiert. (rich)

Weiter mit Wunderlich: Männer-Verbandsligist TuS Brockhagen hat sich mit seinem Trainer Lars Wunderlich auf die Verlängerung der Zusammenarbeit um ein Jahr geeinigt. Verzichten muss der TuS in der Saison 2012/13 allerdings auf seinen langjährigen Leistungsträger Lars Deppe, der seinen Rücktritt angekündigt hat. (nw)

Liga für alte Männer: Der Handball-Kreisverband hat die Vereine routinemäßig aufgefordert, die Mannschaften für die nächste Spielzeit anzumelden. Erstmalig fragt der Verband auch das Interesse an Männer-Ü-35 Teams ab. Bei genügend Interessenten für eine Ü-35-Runde könne eine solche Liga erstmals eingerichtet werden, so der Handball-Kreis. Der vorzeitige Meldetermin für die Jugend Bundes- und Regionalliga bereits am 12. Februar ist zu beachten. Meldetermin für alle weiteren Mannschaften ist der 4. März. (mt).
Hat Spaß in Lahde: Trainer Willy Zithier. | Foto: jru

Mit den Spielern aus der A-Jugend, hier mit Jannik Jungmann aus dem Bundesliga-Team (links), ist GWD Minden III in der Bezirksliga kaum zu schlagen. Hier eine Szene aus dem Spiel gegen die HSG EURo II mit Abwehspieler Benjamin Grohmann. Archiv | foto: Julian Rüter



Dokumenten Information
Copyright © Mindener Tageblatt 2012
Dokument erstellt am 26.01.2012 um 01:16:00 Uhr

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Kommentare
Liebe Kommentarschreiber,

da sich an die hinterlegten Email-Adressen leider keine Nachrichten senden lassen, schreibe ich Ihnen an dieser Stelle.
Abseits des Geplänkels über Stil und Respekt im Kommentarbereich auf mt-online.de sind in Ihren Beiträgen einige Punkte enthalten, zu denen ich gerne nähere Informationen von Ihnen erhalten würde. Es bereitet mir natürlich Sorge, wenn unsere Sportberichterstattung Lesern nicht gefällt ("geht auf den Keks"), wir von den Lesern als "eindeutig positioniert" und als Besserwisser wahrgenommen werden, wenn unsere GWD-Berichterstattung lehrerhaft, trotzig und engstirnig erscheint.
Gerne würde ich mich mit Ihnen austauschen, um die Gründe dieser Einschätzung zu erfahren und für die weitere Berichterstattung die notwendigen Schlüsse zu ziehen.

Vielleicht haben Sie ja Lust, an der Verbesserung unseres Angebotes mitzuwirken.
Ich freue mich auf Ihre Rückmeldung, gerne per Email an meine Adresse rich(a)mt-online. de.
Sportliche Wintergrüße,
Marcus Riechmann
Ressortleiter Sport

Es ist sooo klasse das hier zu lesen... :-D

Der Herr Riechmann ist schließlich Redakteur und weiß es eben auch alles ein bisschen besser als die anderen ;-) ... tut mir leid aber das musste jetzt mal raus...

Für mich war übrigens schon der erste Kommentar des Redakteurs ein Zeichen dafür wo sich diese Redaktion positioniert ....
aber zum Thema: Was GWD macht ist mir schnurzpiepegal. Die Jungs sind schon echt gut und es macht natürlich Spaß gegen die zu spielen. Ansporn ist es jedenfalls. Und wenn das Wettbewerbsverzerrung sein soll, dann bitte. Soweit ich weiß ist alles gemäß des Regelwerks.

Mich stört lediglich diese Form der Berichterstattung und später die hier mit zum Teil Besserwisserei agierenden Redakteure. Das muss doch echt nicht sein....oder?
meine Bitte geht auch dahin um mehr Obektivität und eine qualitativ gute Berichterstattung bemüht zu sein.
Ich lese das MT echt jeden Tag, der Sport-Teil geht mir hier mehr und mehr auf den Keks. Sorry! Und damit sind nicht nur die Rechtschreibfehler gemeint.

Lieber Snor78,
mein Text war lediglich eine überhöhte Spiegelung einer bestimmten Sorte von Kommentaren, beispielhaft angelehnt an den Kommentar von @marcusriechmann. Ich hatte gehofft, dass das nicht nur aufgrund der An- und Abführungszeichen deutlich werden würde.
Erst im letzten Absatz verlasse ich diese satirische Ebene und versuche deutlich zu machen, dass diese (auch von mir in diesem Moment benutzte) Form der Auseinandersetzung keinem Thema dient. Nur das sollte in dem Beitrag deutlich gemacht werden.
Herzliche Grüße,
Marcus Riechmann
Ressortleiter Sport

lieber herr riechmann,...
da hebt sich wieder die möchtegern- allwissenheit eines redakteurs heraus, die einfach nur nervt. diese spitzfindigkeiten besätigen nur, dass Sie sich tatsächlich, wenn auch süffisant , nur rechtfertigen möchten.

Ich finde es eigentlich nur erschreckend wie Sie den unten stehenden Kommentar bewertet haben und versuchten auseinanderzupflücken, lehrerhaft, trotzig ... engstirnig -dies spiegelt die generelle Berichterstattung Ihres Blattes über GWD Minden bestens wider.

Das man die unten stehende Meinung nicht teilen muss steht auf einem völlig anderen Blatt. Besser wäre es würde IN einem anderen Blatt stehen.

Schön, dass diese endlose Diskussion weitergeht. Eigentlich ist es doch mittlerweile langweilig. GWD geht von diesem Vorhaben nicht ab, solange es den Regeln entspricht. Ob das fair ist, muss jeder für sich selber entscheiden und kann daraus seine Konsequenzen ziehen. Aber die Schlussfolgerung ist doch die; GWD wird auf diesem Wege nie eine eigenständige dritte Mannschaft zusammen haben und immer so weiter machen. Ich verstehe die Spieler nicht, die für GWD 3 auflaufen, wenn die Youngsters gerade verhindert sind. Da würde ich lieber irgendwo in einer richtigen Mannschaft ein oder zwei Klassen tiefer spielen anstatt so sinnlos von den Bredemeiers benutzt zu werden. Mir würde das auf jeden Fall keinen Spaß machen. Aber das muss wohl jeder selber wissen. Für mich wird GWD immer unsympathischer und ich werde mir daher kein Spiel mehr des gesamten Vereins anschauen. Da gucke ich lieber LIT, Hille, Porta oder EURo. Da weiß man, was man hat!



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