GWD Mindens A-Jugend schlägt Potsdam mit 31:28 / Fuchs mit acht Treffern bester Torschütze
"Das Rückspiel wird sicherlich eine schwere Aufgabe für uns. Mit dem Hinspiel bin ich nicht unzufrieden, obwohl wir eine Halbzeit lang unübersehbare Probleme hatten", sieht GWD-Trainer Zsolt Homovics noch ein deutliches Steigerungspotenzial bei seiner Mannschaft.
Markus Fuchs war mit acht Treffern erfolgreichster GWD-Spieler.
Nach dem verletzungsbedingten Ausfall ihres Kreisläufers und Abwehrchefs Nils Torbrügge hatten die Dankerser 30 Minuten lang erhebliche Abstimmungsprobleme. Zudem hatten die Gastgeber mit technischen Fehlern, hervorgerufen durch eine große Nervosität zu kämpfen. Nach einer schnellen 3:0-Führung geriet Sand ins Mindener Getriebe. Nach dem 5:6-Rückstand in der 15. Minute nahm Trainer Homovics eine Auszeit und stellte seine Positionen um. Jannik Oevermann nahm die Rückraumposition für Linkshänder Jannik Rauchschwalbe ein, Sören Südmeier wechselte von Linksaußen in den Spielaufbau, und Tristan Ferichs löste Nico Ziegler im Tor ab.
Dennoch lebte Potsdam weiter von den Dankerser Fehlern und hielt die offene Begegnung bis zur Pause offen (13:13).
Torhüter Tristan Frerichs steigert sich
Nach dem Wechsel machte Gastgeber Minden wesentlich mehr Druck. Dank der zahlreichen Paraden von Torhüter Tristan Frerichs kam nun auch das Konterspiel besser in Schwung. Der Lohn ließ nicht lange auf sich warten. Beim 19:15 durch einen Südmeier-Konter gab es erstmals einen Vier-Tore-Vorsprung (36.).
"Potsdam blieb aber ein sehr unangenehmer Gegner", stellte Zsolt Homovics später fest. Der Nord-Ost-Meister setzte bei Überzahl oder bei Dankerser Fehlern sofort nach und glich beim 21:21 (45.) wieder aus.
Doch angeführt von Distanzwerfer Markus Fuchs (8 Tore), den Linkshändern Jannik Rauchschwalbe (4) und Jannik Oevermann (5) sowie Sören Südmeier (6) setzte sich die GWD-A-Jugend in ihrer besten Phase auf 25:21, 29:23 und 30:25 ab. "Da habe ich viele gute Sachen gesehen", freute sich Trainer Homovics später.
Doch Potsdam ließ einfach nicht locker. Dank ihres hellwachen Linksaußen Marvin Sommer (11 Tore) verkürzte Potsdam seinen Rückstand beim 30:28 auf lediglich zwei Tore. Jannik Oevermann stellte schließlich mit seinem fünften Treffer den 31:28-Heimsieg her.
"Nils Torbrügge hat uns natürlich gefehlt. Dafür sind andere Spieler in die Bresche gesprungen. Dennoch wird beim Rückspiel in Potsdam eine Steigerung nötig sein", fasste GWD-Trainer Zsolt Homovics seine Eindrücke zusammen.
stehenden Code hier ein*: