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Stolz und zufrieden präsentierten Horst Bredemeier (Vorsitzender GWD) und Harald Pohlmann (Tuspo), die beiden Hausherren, das neue Schmuckstück an der Olafstraße. Gemeinsam wirkten die beiden Klubs an der Gestaltung der aus öffentlichen Mitteln finanzierten Halle und des aus Eigenmitteln bezahlten und mit viel Eigenleistung erbauten Foyers. Nach rund zwölfmonatiger Bauzeit war die knapp zwei Millionen Euro teure Rundumsanierung der Sporthalle - finanziert aus dem Konjunkturpaket II und der Sportförderung Minden - bereits nach den Sommerferien still und leise in Betrieb genommen worden.
Nun, mit Fertigstellung des rund 130 000 Euro teuren Foyers, stellten die Klubs ihre neue Heimat vor. Der Bau kann sich sehen lassen: Duschen, Toiletten, Umkleiden und Eingangsbereich der Halle haben den Schmuddelcharakter der alten Räume abgelöst. Der neue Fußboden begeistert die Sportler ebenso wie die neue Helligkeit im früheren Dämmerschuppen. "Es ist schön, nach einem Jahr der Wanderschaft wieder eine Heimat zu haben", erinnerte Bredemeier an eine Zeit voll Improvisationskunst bei Training und Spielbetrieb, "wer die alte Halle kannte, weiß, wie schön es hier jetzt ist."

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Bundestrainer Heuberger: Gelungene Handballhalle
Bundestrainer Martin Heuberger, der die Teilnahme der Junioren im Frühjahr noch als deren Coach mit Mindens Klubchef Horst Bredemeier festgemacht hatte, war auf Einladung seines "Chefs", des DHB-Vizepräsidenten Horst Bredemeier, der sportliche Stargast in Dankersen. "Wirklich gelungen, eine gute Handballhalle", befand der Coach, der im Januar bei der Europameisterschaft um das letzte Ticket zu den Olympischen Spielen kämpfen wird.

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"Das ist für mich ein bewegender Augenblick", zeigte sich der Espelkämper gerührt und dachte an seine Zeit als Dankerser Junge zurück. "Wir haben in der Bachstraße gewohnt. Damals gab es nur Feldhandball, das ist fast 50 Jahre her. Mit meinem Bruder und Herbert Lübking haben wir damals aufs Tor geworfen", erzählte Harting, wendete den Blick um 180 Grad nach vorn und blickte in die Zukunft der Zweitliga-Mannschaft als Aushängeschild des Mindener Handballs: "Wir wollen nur aufsteigen, wenn wir auch drinbleiben können", sagte Harting und machte den Fans damit Hoffnung auf ein größeres Engagement der Sponsoren im Fall einer Bundesliga-Rückkehr.
Gleich in mehreren Mannschaften traten die drei jungen GWD-Nationalspieler auf. Artjom Antonevitch, Florian Freitag und Nils Torbrügge spielten natürlich in der Junioren-Nationalmannschaft, mit der sie derzeit ein Trainingslager in Warendorf gemeinsam mit dem Bundeswehr-Nationalteam absolvieren. Freitag kam zudem in der Bundeswehr-Auswahl zum Einsatz, Antonevitch spielte im Finale für den nach einem Pferdekuss pausierenden Aleksandar Svitlica im GWD-Zweitliga-Team.
Schefvert-Team zeigt sich durchaus spielfreudig
Zufrieden war auch GWD-Trainer Ulf Schefvert mit dem Auftritt seiner Zweitliga-Mannschaft. Am Tag nach der Heimpleite gegen ASV Hamm-Westfalen und der Weihnachtsfeier zeigte sich die Mannschaft beim Turniersieg durchaus spielfreudig. "Wir haben eine Stunde sechs gegen sechs gespielt, das ist besser als Training mit wenigen Spielern", sagte Schefvert, der neben den länger verletzten Christoph Steinert und Georg Auerswald auch dem angeschlagenen Nenad Bilbija eine Pause gönnte.












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