Das Werk ist vollbracht: GWD Minden kehrt zurück an seinen angestammten Platz, das Gründungsmitglied der Bundesliga gehört wieder zum Zirkel der Erlauchten. Früher als vor der Saison erwartet, hat das Schefvert-Ensemble den Aufstieg gesichert.
Der Schmerz des Abstiegs vor zwei Jahren und der Tiefschlag der missratenen Aufstiegsrelegation in der vergangenen Saison sind vergessen. Nach dem Aufstieg zielt das Team nun auf den nächsten Erfolg: den historischen Gewinn der Meisterschaft im ersten Jahr der einteiligen 2. Liga.
Dann ist die süße Zeit der Siege beendet. Mit dem Aufstieg stellt sich der Klub in eisigen Gegenwind. Von 25 Aufsteigern der vergangenen zehn Jahre haben sich nur sechs dauerhaft halten können. Neulinge haben es in der stärksten Liga der Welt schwer.
Doch GWD ist kein Novize. Man hat zudem die Zeit in der 2. Liga genutzt, um Strukturen zu schaffen – im Team und dahinter. Die Sponsoren stehen fest zum Klub. Dazu hat GWD eine stabile Mannschaft geformt, die sich im zweiten Zweitliga-Jahr auch in schweren Spielen bewährt hat und in der sich junge Spieler erfreulich entwickelt haben. Das Modell GWD lebt – das macht Hoffnung auf eine erfolgreiche Zeit auch in der beinharten Bundesliga.














