"Auch wenn es am Ende noch etwas knapper hätte werden können: Über den gesamten Spielverlauf ist der Sieg für Minden absolut verdient", lautete Bergmanns erstes Fazit. Die Gründe hatte er ebenfalls parat: "GWD besticht durch eine sehr gute Raumaufteilung, und uns ist es nicht gelungen, diese zu unterbinden. Im Endeffekt war es so, dass wir zu viel Respekt hatten. Ich habe meine Mannschaft überhaupt noch nie so respektvoll auftreten sehen, wie in diesem Spiel. Wir hatten an jedem Fuß ein halbes Kilo Respekt. Nach dem schwachen Start in die zweite Hälfte sind wir durch die Umstellung auf die 6:0-Deckung in den Kampf gekommen und müssen am Ende über das Ergebnis froh sein."
Auch über GWD machte sich Bergmann Gedanken: "Auch im Hinspiel hatten wir Respekt vor GWD, dass damals noch anders als jetzt besetzt war, und wir waren stolz, dass wir das so gut hinbekommen haben. Immerhin haben wir Bilbija bei null Toren gehalten. Doder - na gut, Doder kann man nicht bei null halten, aber mit 21 Gegentoren waren wir sehr zufrieden. Respekt zolle ich Minden heute vor allem dafür, wie gut sie ihre hoch talentierten jungen Spieler in verantwortungsvollen Positionen in die Mannschaft integrieren."
In die gleiche Kerbe schlug GWD-Trainer Ulf Schefvert: "Ich bin sehr zufrieden mit den drei Heimsiegen. Besonders stolz sind wir auf unsere jungen Spieler. Christoph Steinert, Sören Südmeier, Markus Fuchs und Nils Torbrügge haben in diesen Spielen gezeigt, wie wichtig sie bereits für uns sind. Gegen einen defensiv so starken Gegner wie Erlangen bin ich gerade mit der Offensive zufrieden. Doder ist nach seiner Erkrankung mit 110 Prozent zurückgekommen."
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