Dänischer Nationalspieler als zweiter Zugang praktisch sicher / Bredemeier: Brauchen aus zehn Spielen noch sechs Siege
Oechsler ist 32 Jahre alt, spielt auf den Positionen Rückraum links und Rückraum Mitte, und ist seit 2009 wieder für den dänischen Erstligisten KIF Kolding aktiv. Davor gehörte Oechsler von 2006 bis 2009 zum Kader des Bundesligisten TV Großwallstadt. Zum erfolgreichen Europameisterteam der Dänen (Sieg in Serbien 2012) gehört Oechsler jedoch nicht.
"Wir haben zwei physisch starke Spieler gesucht, die uns in der Defensive nach vorne bringen", erklärte GWD-Manager Horst Bredemeier gestern im Rahmen der turnusmäßigen Pressekonferenz.
Ehe die bereits ausgehandelten Verträge von Svavarsson und Oechsler Gültigkeit erlangen, müssen noch die üblichen ärztlichen Untersuchungen abgewartet werden. Darauf wies Bredemeier gestern hin. "Aber wir sind uns in allen Punkten einig. Vieles spricht für Oechsler", so Bredemeier.
Erwünscht ist nun noch ein dritter "fertiger und gestandener bundesligaerfahrener Spieler", wie die GWD-Verantwortlichen andeuteten.
Im heutigen Heimspiel gegen Ludwigshafen-Friesenheim werden die Mindener erneut auf Kreisläufer Carl Johan Andersson verzichten. Der Schwede wurde in der Zwischenzeit an seinem Krankheitsherd im Mundinneren operiert und erhielt eine Plastik eingesetzt. "Wir wissen nicht, wie lange seine Wettkampfpause sein wird. Dazu müssen die genauen Diagnosen der Untersuchungen abgewartet werden", bittet Bredemeier um Verständnis für Andersson.
Den Mittelblock in der Deckung werden deshalb heute wieder Evars Klesniks und Oliver Tesch bilden. Chancen als Kreisläufer-Ersatz für Tesch dürfen sich Nils Torbrügge und Christian Skusa ausrechnen. Torbrügge kehrte gestern von einem erfolgreichen Einsatz in der U-20-Nationalmannschaft aus Krefeld (EM-Qualifikation geschafft) zurück.
Doder kehrt mit einem Olympia-Ticket zurück
"Dazu erwarten wir auch wieder einen gut aufgelegten Dalibor Doder", hofft Bredemeier, dass sein Angriffsmotor mit neuem Schwung von seiner Länderspielreise nach Göteborg (Olympiaqualifikation mit Schweden) zurückgekehrt ist.
Das Ziel der Mindener ist es, "erstens so schnell wie möglich den angepeilten Aufstieg unter Dach und Fach zu bringen, und zweitens auch mit einer gegenüber der Hinrunde geschwächten Mannschaft den Titel zu holen", gibt Bredemeier die Marschroute vor.
"Von den letzten zehn Spielen müssen wir sechs gewinnen, um sicher aufzusteigen", sagt Bredemeier. Bei jedem Patzer der Verfolger könnte die GWD-Hochrechnung positiver ausfallen.