Ulf Schefvert (Trainer GWD Minden): "Nettelstedt ist eine gute Mannschaft. Aber wir haben unsere Hausaufgaben gemacht. Wir hatten manchmal Probleme, aber wir haben wichtige einfache Tore gemacht. Der Angriff war gut, wir haben das Tempo gut gewechselt. Man muss laufen. Man kann nicht den Handball von 1970 spielen, wir haben jetzt 2010."
Patrick Liljestrand (Trainer TuS N-Lübbecke): "Leider war Minden heute besser. Es ist oft so, dass die Mannschaft gewinnt, die den besseren Torhüter hat. Heute war Katsigiannis besser. Das Derby zu verlieren macht keinen Spaß. Aber es sind nur zwei Punkte."
Ingimundur Ingimundarsson (GWD-Spieler): "Wir können ein bisschen feiern, aber wir brauchen weitere Siege. Das war heute ein erster wichtiger Schritt."
Moritz Schäpsmeier (GWD-Spieler): "Das setzt positive Gefühle frei. Ich hoffe, dass uns dieser Sieg einen Impuls gibt. Wir haben noch genügend Spiele, die wir gewinnen können."
Barna Putics (GWD-Spieler): "Man hat gute Phasen, man hat manchmal schlechte Phasen. Ich habe leider im Moment eine schlechte. Aber die Mannschaft hat gewonnen. Allein das ist wichtig. Wenn die Fans weiter so hinter uns stehen, werden wir den Klassenerhalt schaffen."
Uwe Kölling (TuS-Geschäftsführer): "Wir haben eigentlich andere Ansprüche, das war gar nichts. Wir hatten von Anfang an keine Chance und haben ohne Abwehr und Torwart gespielt. Außerdem hat unser Rückraum nicht getroffen - ich möchte da nur Arne herausnehmen angesichts der Umstände in Minden".
Arne Niemeyer (TuS-Spieler): "Ich muss mich erst einmal wieder beruhigen, denn ich bin direkt nach dem Spiel von einem Zuschauer aus dem Commando-Block angegriffen worden. Er ist zwar schnell weggelaufen, doch ich habe ihn gesehen und würde ihn auch wieder erkennen."
Armin Gauselmann (TuS-Wirtschaftsbeiratssprecher): "Vorab: GWD Minden hat völlig verdient gewonnen. Das war Angsthasen- und Alibihandball von uns. Diese Niederlage nehme ich persönlich".
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