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26.02.2010
TuS hat bei den Wettern Nase vorn
GWD-Co-Trainer von Behren: Derbys sind wie Pokalspiele / Schefvert fordert den Teamgeist
VON JÜRGEN KNICKER

Minden (mt). "Wir stehen mit dem Rücken zur Wand und brauchen dringend einen Sieg. Der TuS hingegen ist gerade auf Wolke Sieben", umreißt Ex-Nationalspieler Frank von Behren die ungleichen Voraussetzungen beim 57. Kreisderby der beiden Handball-Bundesligisten GWD Minden und TuS N-Lübbecke

Szene aus dem Hinspiel: Mindens Ingimundur Ingimundarson hat Lübbeckes Oliver Tesch hinter sich gelassen. | Foto: Weber

In den Wettbüros haben die Lübbecker klar die Nase vorn. Frank von Behren will als Co-Trainer zusammen mit dem neuen GWD-Coach Ulf Schefvert das unmöglich Scheinende doch noch möglich machen. Das Ziel des Schweden und seines deutschen Dolmetschers und Gehilfen ist es, der Mindener Mannschaft in der Schlussphase der Saison doch noch das nötige Können und Selbstvertrauen einzuhauchen, um den Relegationsplatz zu erreichen.

Im Hinterkopf haben die Mindener die letzten Spieltage im Mai und Juni, wenn es gegen Dormagen, Burgdorf, Gummersbach und zum Schluss gegen Magdeburg geht. "Bis dahin sind es noch zehn Wochen. Wenn wir vor dem Magdeburg-Spiel sechs Punkte holen, dann ist vielleicht doch noch etwas möglich", gibt GWD-Manager Horst Bredemeier die Hoffnung nicht auf.

Doch alles steht und fällt natürlich mit der Leistung und dem Erfolg der Mindener Mannschaft. "Es wurde jetzt genug geredet. Die Zeit läuft uns davon", möchte Co-Trainer Frank von Behren am liebsten schon heute im Derby das Fanal zur Wende sehen.

"Im Derby gelten ganz andere Gesetze. Das ist wie im Pokal. Wir werden ein kampfbetontes Spiel sehen und keine technischen Finessen", verspricht Frank von Behren eine hochengagierte Mindener Mannschaft. Personell sei man den Lübbeckern zwar unterlegen, "doch mit Publikum, Teamgeist, Taktik und Kampf ist einiges möglich", appelliert GWD-Trainer Ulf Schefvert gleichzeitig an seine Spieler und an die GWD-Fans, alles zu geben.

Die Formkurve spricht klar gegen GWD Minden. Die Grün-Weißen kassierten zuletzt 13 Liga-Niederlagen in Folge. Der TuS N-Lübbecke schwebt nach seinem Einzug ins Final Four wie erwähnt auf Wolke Sieben. Lübbeckes Trainer Patrick Liljestrand blickt auf drei Siege aus den letzten vier Punktspielen plus den Pokalsieg gegen den Bergischen HC zurück.

Fehlen werden bei GWD Minden die Langzeitverletzten Damian Wleklak, Evars Klesniks und Georg Auerswald. Bei den Lübbeckern steht ein Fragezeichen hinter dem polnischen Nationalspieler Michal Jurecki. Rechtsaußen Thorir Olafsson meldete sich pünktlich zum Derby fit zurück. Artur Siodmiak ist angeschlagen, wird aber dabei sein.

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Copyright © Mindener Tageblatt 2012
Dokument erstellt am 25.02.2010 um 21:15:06 Uhr

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Kommentare
gwd
die mannschaft soll bis zum magdeburg-spiel noch 6 punkte holen ? mein lieber mann, da wird aber ganz schön geträumt. mit viel glück hat die mannschaft bis zum magdeburg-spiel insgesammt 6 punkte. aufwachen !!!! der traum ist vorbei !!!!


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