Zusammensetzung der künftigen überkreislichen Ligen: Westfälischer Fußball-Verband legt vier mögliche Varianten vor
Nach derzeitigem Stand gibt es vier mögliche Varianten mit je unterschiedlichen Prämissen zur Eingruppierung der Vereine in die jeweiligen Ligen. Entscheidend hierfür sind die Qualifikations-Ergebnisse der westfälischen NRW-Ligisten Sportfreunde Siegen und VfB Hüls sowie der beiden Meister der Westfalenligen für die Regionalliga West: Vorausgesetzt, die Sportfreunde lösen als derzeit Tabellenzweiter der NRW-Liga das Ticket zum direkten Aufstieg in die Regionalliga West und der VfB Hüls beendet die Runde als einziger westfälischer Verein auf einem Relegationsplatz, ergeben sich vier mögliche Varianten zur Eingruppierung der Teams in die jeweiligen Ligen.
In allen vier Fällen (ein, zwei, drei oder vier westfälische Aufsteiger zur Regionalliga) gelten die im "Fakten-Kasten" zusammengestellten Bestimmungen und die bedeuten für die vorn mitspielenden heimischen Mannschaften folgendes: Ein dritter Platz reicht Landesligist RW Maaslingen definitiv zum direkten Aufstieg in die Westfalenliga und Bezirksligist FT Dützen kann nur als Meister in die Landesliga aufsteigen. Bei zwei, drei oder vier westfälischen Regionalliga-Aufsteigern spielen die Landesliga-Vierten einen, zwei oder drei zusätzliche Westfalenliga-Aufsteiger aus. Aus den Bezirksligen aber wird es definitiv keine zusätzlichen Aufsteiger geben.
Für die gefährdeten heimischen Teams unterdessen gilt auf jeden Fall: Aus der Landesliga Abstieg ab Platz 13 und aus der Bezirksliga ab Platz 12. Zudem spielen nach den vier Varianten in der Landesliga die fünf Tabellenzwölften vier, drei, zwei oder einen weiteren Absteiger in die Bezirksligen aus und aus den Bezirksligen ermitteln die 15 Tabellenelften ebenfalls vier, drei, zwei oder einen zusätzlichen Absteiger in die Kreise.
Nach den Plänen des Verbandes werden in 2012/2013 in Westfalen die neue Oberliga mit 18 Mannschaften, die beiden Westfalenliga-Staffeln mit je 16, die dann nur noch vier (statt fünf) Landesligen mit je 16 und die nur noch 12 (statt 15) Bezirksligen mit je 18 Teams spielen.
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