Der angesetzte Schiedsrichter der Partie gegen SuS Wulferdingsen war am Sonntag einfach nicht in Dützen erschienen. Die "Turner" hatten deshalb zwei Wochen Luft zwischen der 1:2-Pleite in Bünde und der morgigen Begegnung bei Abstiegskandidat Preußen Espelkamp II.
Diese hat enorme Bedeutung. "Denn wir dürfen uns nichts mehr erlauben", mahnt Kummer mit Blick auf das Aufstiegsrennen mit Spitzenreiter SV Rödinghausen II. Er weiß, dass seine Elf in Espelkamp - ähnlich wie in Bünde - wieder auf ein Team trifft, das sehr kompakt stehen wird. "Deshalb ist es wichtig, dass wir unser Spiel durchkriegen, Geduld haben und unsere Chancen nutzen. Es wird kein Spaziergang", führt Kummer an. Auf Verstärkungen aus der Landesliga-Mannschaft müssen die Preußen morgen verzichten, allerdings ist die Westfalenliga-A-Jugend spielfrei. Kummer: "Aber das macht uns keine Angst." Der Coach wird in Espelkamp erneut auf die verletzten Tim Ruschmeier, Daniel Kurth und Simon Ferling verzichten müssen.
Chance für Spieler mit geringerer Einsatzzeit
Der Dützer Aufstiegskonkurrent aus Rödinghausen tritt an diesem Spieltag in Kutenhausen an. "Ich spekuliere ein bisschen darauf, dass sie auf dem schlechten Platz dort etwas liegen lassen", hofft Kummer. Ob dieser Wunsch erfüllt wird, bleibt abzuwarten, denn SVKT-Spielertrainer Christian Möller gibt offen zu, "dass das Spiel für uns nur Testspielcharakter hat. Wir sind realistisch. Die wichtigen Spiele kommen noch. Spieler mit zuletzt geringerer Einsatzzeit können sich anbieten." Möller fügt hinzu: "Wir haben natürlich auch nichts zu verlieren und nehmen gerne etwas Positives mit." Er selbst wird morgen aufgrund der Kommunion seines Sohnes nicht am Platz sein, des Weiteren fehlen auch Achim Finke, Robert Kleine und Jan-Frederik Finger. Außerdem gehört Patrick Zweck aus persönlichen Gründen nicht mehr zum Kader.
Nachdem in der Vorwoche der erste Sieg des Jahres glückte, will der abstiegsbedrohte TuS Petershagen-Ovenstädt in Tengern jetzt den nächsten Dreier einfahren. "Es ist ein Gegner auf Augenhöhe, aber in unserer Situation müssen wir die schlagen und alles in die Waagschale werfen. Jedes Spiel ist ein Endspiel", appelliert TuSPO-Coach Heiko Eickmeier. Bis auf Yasin Cekerek stehen alle Akteure zu Verfügung.