Mirco Möllers Traumtor / Wechselspiele im Kutenhauser Gehäuse / Familie Kayser ärgert Hausberger Tobias Rosemeier
Furioser Schlusspunkt: Die Zuschauer klopften Mirco Möller auf die Schulter, die Mitspieler tätschelten seinen Kopf und RW Maaslingens Linksverteidiger konnte gar nicht aufhören zu grinsen: Mit einem Traumtor aus 30 Metern fast von der Seitenlinie setzte Möller den furiosen Schlusspunkt unter einen zuvor eher verkrampften 3:0-Arbeitssieg beim RSV Barntrup. "Eigentlich wollte ich den Ball zu Sascha Schumann flanken. Dass er ins Tor geht, passt zum Spiel", sagte Möller nach seinem Sonntagsschuss. Lange hatten er und seine Kollegen sich gegen die aggressiven und manchmal auch ruppigen Gastgeber auf dem Ascheplatz schwer getan. "Es war ekelhaft heute, es ging hart auf die Knochen", schilderte Möller und sein Trainer Andreas Schwemling sagte nur: "Hauptsache, dieses Spiel ist weg." (kül)
Erleichterung: Lange hat es gedauert, doch Sonntag wurde der Bann gebrochen. Dem abstiegsbedrohten TuS Petershagen-Ovenstädt gelang der erste Sieg in diesem Jahr. "Wenn wir verloren hätten, dann wäre es ganz, ganz schwer geworden", machte Mittelfeldspieler Nico Niemann noch einmal deutlich, wie wichtig das 1:0 gegen die FCO-Reserve war. Er richtete anschließend schon einmal den Blick auf die nächsten Spiele: "Wir können momentan nur über den Kampf, Laufbereitschaft und den Einsatz kommen. Alles andere ist egal, wenn wir jetzt in Tengern wieder so auftreten ist mir nicht bange." (maw)
Wechselspiel: SVKT-Trainer Christian Möller fiel in den ersten sechs Spielen der Rückrunde durch ein etwas unorthodoxes Wechselspiel auf. Seine beiden Torhüter Axel Pundt und Lukas Otto wechselten sich in jedem Spiel ab. Wie kam es dazu? "Beide haben zusammen mit unserem Torwarttrainer Hermann Gotthelf eine starke Rückrundenvorbereitung absolviert. Keiner war besser als der andere. Deswegen habe ich mich ganz bewusst für dieses Wechselspiel entschieden", erklärt Möller. Allerdings war diese Variante nur für den Zeitraum der ersten sechs Partien angedacht. Diese Frist endete mit 2:0 in Vlotho. Im Laufe der Woche will sich Möller für einen der beiden als Nummer 1 entscheiden. (maw)
Ausgetrickst: Hausberges Torjäger Tobias Rosemeier wurde am Sonntag beim 2:0-Sieg gegen die FT Dützen II zum zweiten Mal in dieser Saison mit einer Gelb-Roten Karte vom Platz gestellt. Dabei fällt auf, dass jedes Mal der Name Kayser eine wichtige Rolle bei den Platzverweisen einnahm. Am 2. Oktober in Häverstädt wurde Rosemeier wegen eines Fouls an Pascal Kayser des Feldes verwiesen, am Sonntag wegen eines an dessen Bruder Jerome. "Ich habe meinem Bruder ein paar Tipps gegeben, wie er gegen Rosemeier zu spielen hat und ihn mehrmals belehrt. Das hat geklappt", verriet der ältere der beiden, Pascal, gestern. (maw)
Protest: Es ist kein Aprilscherz. Der Vorstand vom TuS Lohe legte gegen die Wertung der Meisterschaftspartie beim FC Preußen Espelkamp II Einspruch ein. Diese Begegnung verlor der TuS Lohe am Sonntag, 1. April, mit 1:3. Bei den Espelkampern soll deren Trainer für dieses Spiel gesperrt gewesen sein, stand aber am 1. April als Hauptverantwortlicher auf dem Spielberichtsbogen. Espelkamps Trainer Axel Krüger hatte eine Woche zuvor beim Altliga-Endspieltag als Spieler des VfB Fabbenstedt die Rote Karte gesehen. Diese Information bekamen die Loher von drei verschiedenen Vereinen der Liga gesteckt. Ob Aussicht auf Erfolg besteht, muss nun abgewartet werden. Altliga-Hallenspiele werden grundsätzlich als Freundschaftsspiele eingeordnet, die Rote Karte gegen Krüger sollte somit in diesem Fall keine Folgen für Preußen Espelkamp II haben. (ebi)