Schwemling-Schützlinge nach 3:1-Arbeitssieg beim TuS Lahde-Quetzen im Halbfinale des Kreispokal-Wettbewerbs
Christian Schröer sorgte mit einem verwandelten Foulelfmeter in der 88. Minute - Stefan Ihlo war im Strafraum zu Fall gebracht worden - erst spät für die endgültige Entscheidung zu Gunsten des Favoriten, der sich besonders in der Anfangsphase der Partie schwer tat. Der Außenseiter aus Lahde setzte seinerseits die ersten schnellen Konter, hatte jedoch im Abschluss nicht das nötige Quentchen Glück.
In der Chancenverwertung fehlt die Kaltschnäuzigkeit
Auf der anderen Seite ließen auch die Maaslinger in der Chancenauswertung die nötige Kaltschnäuzigkeit vermissen, so dass es bis zur 31. Minute dauerte, ehe Daniel Horstmann das standesgemäße Führungstor für die Gäste erzielte. Nach dem Seitenwechsel erhöhte Patrick Werner in der 55. Minute zwar auf 2:0, doch wer glaubte, jetzt sei die Partie entschieden, wurde in der Folgezeit eines Besseren belehrt.
Als Chris Fangmann in der 70. Minute mit einem Traumtor aus 20 Metern RWM-Keeper Marc Holtkamp keine Chance ließ, setzten die Hausherren zur Schlussoffensive an und hatten gar die Chance zum Ausgleich, doch ein aus Sicht von TuS-Coach Michael Skibbe reguläres Tor von Bastian Grünewald in der 84. Minute wurde wegen vermeintlicher Abseitsstellung nicht anerkannt.
Während Maaslingens Trainer Andreas Schwemling nach der Begegnung nur froh war, ohne weitere Verletzte die nächste Runde erreicht zu haben, war Skibbe trotz des Ausscheidens mit der Leistung seiner Mannschaft zufrieden. "Wir wollten den Favoriten ärgern und Spaß haben. Das ist uns großartig gelungen."
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