KOMMENTAR
Es trifft immer die falschen. Was war dieser Andreas Bergmann für eine wohltuende Erscheinung unter den Bundesliga-Trainern, deren Typus sonst zwischen aufgeregt-überdreht und schrullig-introvertiert pendelt. Mit seiner sympathischen Art war Bergmann in der harten Zeit nach dem Tod von Robert Enke genau der mitfühlende Kumpel, den Hannovers Spieler brauchten.
Dass der nach einer wohl vor allem mental bedingten Misserfolgsserie nun ausgedient hat, ist ebenso bedauerlich wie verständlich. Vielleicht war Bergmanns Führungskompetenz zu sehr auf den Begriff "nett" beschränkt, als dass er der harte Hund sein könnte, den die 96-Profis jetzt scheinbar brauchen.
Ob sein Nachfolger dieser Durchgreifer und Auf-den-Tisch-Hauer sein kann, ist allerdings fraglich. Schließlich war dieser Trainer, Vorname Mirko, am Ende seiner Amtszeit bei Schalke 04 als "der nette Herr Slomka" verschrien.























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