In Deutschland allein sollen 250 Stellen gestrichen werden, Teile von Produktion und Entwicklung der Banking-Sparte werden ins Ausland verlagert, vor allem nach Singapur.
Der Standort Paderborn, wo bisher etwa 2300 der weltweit 9264 Beschäftigten arbeiten, sei von dem Abbau "überproportional betroffen", sagte Konzernsprecher Andreas Bruck. Er mochte gestern auch betriebsbedingte Kündigungen nicht ausschließen.
Im zweiten Geschäftsquartal (Januar bis März) sank der operative Gewinn um 86 Prozent auf fünf (Vorjahr: 37) Millionen Euro. Unter dem Strich blieb dem Konzern im ersten Halbjahr ein Überschuss von 27 (Vorjahr 58) Millionen Euro, davon zwei Millionen Euro im zweiten Quartal.
Produktion und Vertrieb würden nun stärker auf die wachstumsstarken Schwellenländer ausgerichtet, sagte Bruck. Für die Restrukturierung werde im laufenden Jahr mit Kosten in Höhe von 40 Millionen Euro gerechnet, der operative Gewinn sinke um 40 Prozent auf 100 Millionen Euro. Vorstandschef Eckard Heidloff sehe kurzfristig noch kein Ende der Flaute, hieß es weiter.













