Im Einzelhandel entwickelte sich die umsatzstärkste der sieben Edeka-Regionalgesellschaften mit einem Plus von 4,5 Prozent besser als der Gesamtmarkt (plus drei Prozent). Auf vergleichbarer Verkaufsfläche erhöhten die Einzelhandelsmärkte der Edeka Minden-Hannover ihre Umsätze um 2,7 Prozent. "Die Leistungsstärke unseres Einzelhandels verschafft uns Wettbewerbsvorteile", sieht Mark Rosenkranz, Sprecher des Vorstandes Edeka Minden-Hannover, den Einzelhandel als Wachstumsmotor."
Alle drei Sparten des Unternehmens - Einzelhandel, Großhandel und Produktion - trugen zu der guten Entwicklung bei: Der Zustell-Großhandel erwirtschaftete ein Umsatzplus von 4,2 Prozent, der Cash + Carry-Fachgroßhandel setzte 8,3 Prozent mehr um. In der Produktionssparte erhöhte Bauerngut Fleisch- und Wurstwaren die Umsätze um zehn Prozent, Schäfers Brot- und Backwaren verbuchte einen Zuwachs von 3,1 Prozent.
Kerngeschäft der Edeka Minden-Hannover ist der Einzelhandel. Sämtliche Vertriebsformate unter dieser Marke steigerten ihre Umsätze auf vergleichbarer Verkaufsfläche. Die selbstständigen Edeka-Einzelhändler entwickelten sich 2011 mit einer Steigerung von 3,7 Prozent erneut überdurchschnittlich.
Die Übertragung von Edeka-Märkten an selbstständige Kaufleute setzte die Regionalgesellschaft Minden-Hannover auch im abgelaufenen Jahr fort. Von den insgesamt 27 Märkten gingen 23 an Existenzgründer. "Mit unserer Privatisierungspolitik sind wir einer der größten Förderer des Mittelstandes in Deutschland", betont Rosenkranz die mittelständischen Strukturen des Unternehmens.
Innerhalb des Geschäftsgebietes zwischen holländischer und polnischer Grenze wuchs die Verkaufsfläche um gut 33400 Quadratmeter auf insgesamt 1,7 Millionen Quadratmeter. Im Rahmen der Neuaufstellung der Logistik schreitet der Neubau des Lagers in Lauenau voran; im Mai 2012 beginnen die Hochbauarbeiten. Das Wachstum der Edeka Minden-Hannover führte auch zu mehr Beschäftigung: Die Zahl der Mitarbeiter erhöhte sich zum Jahresende um 571 auf 32027.



















