Die evangelische Schule in Nammen solle erhalten bleiben, weil sie die einzige Bekenntnisschule der Stadt ist, begründete Schrader gestern gegenüber dem MT das Abstimmungsverhalten.
In MT-Artikeln von Dienstag und Mittwoch war irrtümlich berichtet worden, allein Ulrich Prasuhn hätte gegen die beiden Beschlussvorschläge der Verwaltung gestimmt. Diese unterschieden sich lediglich in der Zeit, die den Nammer Schülern in der angestammten Einrichtung bleibt, bevor sie nach Neesen wechseln müssen.
Wie berichtet, plädierte die Ratsmehrheit für einen Wechsel im Sommer 2013. Neun Abgeordnete der CDU stimmten für den Alternativvorschlag und den Umzug im Jahr 2014.
Ulrich Prasuhn war der einzige CDU-Abgeordnete, der sein Abstimmungsverhalten, über das sich der Bürgermeister gewundert hatte, im Plenum erklärte. "Ich bin gegen die Schließung der Schule", sagte der Ex-Fraktionschef und votierte folgerichtig sowohl gegen Alternative 1 als auch 2.
Die entsprechenden Handzeichen drei weiterer CDU-Mitglieder übersah der Berichterstatter. Das ändert zwar nichts an dem grundsätzlichen Beschluss (nämlich der auslaufenden Auflösung der Grundschule Nammen beginnend mit dem Schuljahr 2013/2014), wohl aber an dem fälschlicherweise behaupteten "Alleinstellungsmerkmal" von Ulrich Prasuhn. Aus dem Einzelkämpfer ist somit ein Quartett geworden.


























