KOMMENTar
Mal angenommen, der Portaner Kämmerer wäre Krösus und hätte jedes Jahr fünf Millionen Euro übrig. Dann könnte sich die Stadt womöglich in jedem ihrer 15 Dörfer eine Schule leisten. Das wäre bei künftig nur noch 250 Erstklässlern nicht sonderlich rational, aber wer reich ist, kann sich Unvernunft leisten.
Porta ist katastrophal klamm. Jahr für Jahr fehlen mindestens zehn Millionen Euro. Für laufende Kosten - auch die Unterhaltung von nicht benötigtem Schulraum - müssen Kredite her. Schulschließungen sind unpopulär, aber angesichts der prekären Kombination aus demografischer Entwicklung und finanziellem Desaster hat die Politik keine Wahl.
Nicht wegzudiskutieren ist der Verlust, den Dorfbewohner nach Schließung ihrer Schule beklagen. Daran hängen Erinnerungen, Emotionen, Herzblut. Allerdings hängt die Zukunft einer funktionierenden Dorfgemeinschaft eben nicht von der Existenz eines Schulgebäudes ab.
Das beweisen vor allem die Nammer, von denen sich einige ausdauernd und argumentationssicher für ihre Schule eingesetzt haben: In Nammen ist das dörfliche Miteinander spürbar lebendiger als in einigen Orten, deren Grundschulen langfristig überleben sollen.
























Weil es hier gewachsene Strukturen gibt und dank einer noch bestehenden Schule, die einen Gemeinschaftssinn von Jugend an bietet wird es die auch noch in den nächsten Jahren geben.
Die Sauerei ist doch das hier einfach nicht ordentlich abgewogen wurde und die Schule in Möllbergen und Nammen von vornherein zur Schließung ausgewählt waren - Da die im Rat vertretenden Entscheider ja aus den Nachbargemeinden kommen war das ja auch ganz einfach. Und auch immer pünktlich zu den Anmeldewochen wurde seit Jahren Gebetsmühlenartig wiederholt, hier unterstützt vom MT, Schließungsparolen unter die Eltern gestreut. Hat aber nicht geklappt - da die Eltern wissen was sie an dieser guten Grundschule haben .Pfui Porta! Lobbyismus pur.
Aber vieleicht weiß man ja in Hausberge mehr und vielleicht möchte gerade diesen Standort die FES kaufen?