Bisher hatte der Besitzer der Immobilie die Parkplätze immer kostenlos für Diskobesucher und Bahnreisende zur Verfügung gestellt. Das will er nun nicht mehr. "Es muss investiert werden, das kostet", sagt er.
Weil Parkplätze für Pendler auch im Interesse der Stadt sind, hatte Langwald gehofft, das Grundstück an die öffentliche Hand verkaufen zu können. Das schließt Stefan Mohme, Leiter der Wirtschaftsbetriebe, jedoch aus. "Es ist klar, dass wir mit immer weniger Personal nicht noch zusätzliche Aufgaben übernehmen können." Seiner Ansicht nach sei das Bereithalten von Parkplätzen ohnehin Aufgabe der Bahn. Die fühlt sich jedoch nicht zuständig.
Um eine Lösung zu finden, sind Langwald und Mohme deshalb seit zwei Wochen im Gespräch. Das Ergebnis soll beide Seiten - Pendler und Besitzer - zufriedenstellen. Dafür gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder Gerd Langwald verpachtet den Parkplatz an einen Dienstleister oder er nimmt selbst eine Gebühr. Mohme: "Die Stadt Porta erteilt die Genehmigung und sorgt für angemessene Preise."
Verhindern könne man das Einführen von kostenpflichtigen Parkplätzen nicht. "Wenn mein Auto sicher steht, jemand danach guckt und die Fläche nachts beleuchtet ist, muss ich bereit sein zu zahlen", so Mohme. Man spräche über ein bis zwei Euro pro Tag. "Pendeln soll sich ja immer noch lohnen." Wie das Parkplatz-Problem im Detail gelöst wird, ist derzeit noch nicht klar. Ab der zweiten Jahreshälfte könne das Parken aber Geld kosten.




























