Während der Hauptversammlung in der alten Costedter Schule benannte die Vorsitzende Dagmar Nenneker die Mitgliederzahl mit derzeit 94 zahlenden Vereinsmitgliedern und fünf Jugendlichen, die laut Satzung ohne Beitrag bleiben. "Drei neue Anmeldungen gibt es schon für 2012", fügte die Vereinschefin erfreut hinzu.
Schwierigkeiten, die drei aus Altersgründen zur Verfügung gestellten Vorstandsposten (zwei Kassenwarte, Schriftführer) neu zu besetzen, gab es nicht. Die erste Vorsitzende und ihr Vertreter bleiben Dagmar Nenneker und Eitel Schiller. Zur ersten Schriftführerin ließ sich Charlotte Glatz-Deppe wählen. Stellvertretender Schriftführer ist nach wie vor Wilfried Ötting. Erster Kassierer ist Bernhard Borchmann, zweite Kassiererin Sylvia Köhler. Für die Kapellenkasse bleibt Heidemarie Kordes verantwortlich.
Weil der Heimatverein als Träger für die örtliche Friedhofskapelle fungiert, hat er die wichtige Aufgabe, deren Unterhaltung und Instandhaltung finanziell zu schultern. Der Vereinsbeitrag jedes zahlenden Mitglieds wird halbiert: Eine Hälfte fließt in die Vereinskasse, die andere Hälfte in die "Kapellenkasse". Daraus sind unter anderem die anfallenden Energiekosten an die Stadt zu entrichten. "Außerdem brauchen wir ein finanzielles Polster, falls Reparaturen am Glockenturm oder an der Kapelle anfallen", sagt Dagmar Nenneker.
Aufräumaktionen, gesellige Veranstaltungen und einige Ausflüge bestimmten das Vereinsjahr. Kontroverse Diskussionen über den geplanten Verkauf der alten Costedter Schule, derzeitiges Domizil des Heimatvereins, führten während der Jahreshauptversammlung zu keiner einheitlichen Meinung und zu keinem konkreten Ergebnis. Ein Bericht dazu folgt.