Wie berichtet (MT vom 10. und 11. Januar), beklagt der neue Betreiber der öffentlichen Buslinien in Minden und Porta Westfalica ein hohes Defizit. Auf Porta Westfalica kommen deshalb Extrazahlungen von 120000 Euro zu.
"Die Erklärungsversuche seitens der BVO und Minden-Herforder-Verkehrsgesellschaft (MHV) zur Einnahmelücke sind zum Teil eine Unverschämtheit", schreiben die Portaner Genossen in einer Pressemitteilung. Dass die BVO den VMR-Mitarbeitern eine Teilschuld zuweise, sei eine Frechheit, meint Vorstandsmitglied Lars Backhaus. Nach Auffassung der Portaner Genossen ist der "miserable Service" von BVO und deren Subunternehmern der Hauptgrund für das Defizit. "Es kann nicht sein, dass die MHV als Aufsicht über die BVO und ihre Subunternehmer so gnadenlos versagt", meint Backhaus, der auch Alter und Ausstattung der Busse moniert. Zudem seien viele Eltern um ihre Kinder besorgt, wenn ein BVO-Subunternehmen mittels Stellenanzeige Busfahrer auf 400-Euro-Basis suche.
"Die Busfahrer tragen gerade in unserem ländlichen Raum, wo laut Aussagen der MHV 80 bis 90 Prozent aller Fahrgäste Schülerinnen und Schüler sind, eine große Verantwortung. Es ist daher ein Unding seitens der Subunternehmer, diese Verantwortung so gering zu entlohnen. Zumal die BVO zur Deutschen Bahn gehört", schreibt Backhaus. Die Meinung des SPD-Stadtverbandes dazu sei klar: Es könne nicht sein, dass eine Tochterfirma der Deutschen Bahn unter diesen Umständen, ohne Bedingungen, das Geld der Städte Geld bekomme.
Die Ankündigungen des MHV-Geschäftsführers, eine "kontinuierliche Qualitätskontrolle" einzuführen, bewerten die Genossen als richtigen Schritt, jedoch stelle sich die Frage, warum diese Qualitätskontrolle bisher nicht stattgefunden habe. "Auch die Erklärung, dass durch das verkürzte Abitur der Schülertransport noch einmal deutlich einbrechen werde, ist völliger Humbug", meint Lars Backhaus. "Durch das verkürzte Abitur sinkt die Schülerzahl in keinster Weise. Die Zahl bleibt gleich, jedoch verteilt diese sich auf weniger Jahrgänge."























Es ist wirklich unglaublich was in Sachen VMR Netz gelaufen ist bzw. was sich die die DB Tochter hier heraus nimmt.
Fakt ist aber auch das Ausschreibung des ÖPNV - Straße mehr als mangelhaft war und das Qualitätskriterien überhaupt keine Rolle gespielt haben , zumindest hat man auf Sozialstandards komplett verzichtet. Getreu dem Motto "Hauptsache billig - koste es was es wollen" , Die Verantwortlich sollte man nun zur Verantwortung ziehen oder der Bürger zahlt wieder einmal für Dummdreistigkeit einer hoch entlohnter Geschäftführung (MHV).
Und für diesen Narrenstreich haben viele VMR Leute ihren Job gelassen. Minden-Herford oder Schilda ?
Das fragt sich der (die) Betrachter(in) und ihm wird vermutlich dabei speiübel