KOMMENTar
Schwimmvereine wollen die Freibadsaison retten - endlich eine gute Nachricht aus dem Badezentrum. Schlechte Neuigkeiten gab es im vergangenen Jahr zuhauf, die massiven Finanzprobleme von Stadt und Bad GmbH führten zu Mitarbeiterkündigungen und Einschränkung der Öffnungszeiten.
Eine weitere Hiobsbotschaft drohte. Denn ein Freibad, das acht Jahre nach seiner umfassenden Modernisierung zur Becken-Brache würde und zusehends verfiele, wäre gleichermaßen kostspieliges Trauerspiel und Sinnbild politischen Versagens.
Das Engagement der Vereine ist vorbildlich. Es reiht sich ein in die jüngsten ehrenamtlichen Aktivitäten an mehreren Stellen. Beispielhaft sei hier an den Förderverein der Stadtbücherei erinnert und an die Absicht, eine städtische Ehrenamtsbörse aufzubauen.
Das allein wird die städtischen Finanzen nicht sanieren, führt aber über die dörflichen Interessen hinaus zu mehr Miteinander in Porta Westfalica und zeigt, dass Teilhabe am Gemeinwesen sich nicht auf das Zahlen von Steuern und Gebühren beschränken muss.






















