Porta Westfalica (mt/dh). Wasser predigen und selber Wein trinken - so bewertet der Vorstand der CDU-Ortsunion Hausberge-Lohfeld das Verhalten nordrhein-westfälischer Landtagsabgeordneter hinsichtlich der geplanten Diätenerhöhung.
"Vor dem Hintergrund der desolaten Finanzlage vieler NRW-Kommunen und der damit einhergehenden Sparmaßnahmen und Steuererhöhungen durch die Hintertür muss es für die Bürger wie Hohn klingen, dass die Diäten unserer Landesvertreter von zurzeit 10226 Euro auf 10726 Euro monatlich erhöht werden sollen", schreibt CDU-Ratsherr Peter Klenke in einer Pressemitteilung. Einen Rentenanspruch von jetzt 1251 Euro monatlich nach zehnjähriger Tätigkeit im Landtag als "unangemessen niedrig" zu bezeichnen, zeige, wie weit sich große Teile der Politiker von der Lebenswirklichkeit entfernt hätten.
Die CDU-Ortsunion Hausberge-Lohfeld fordert daher ein rasches Umdenken der politisch Verantwortlichen in Düsseldorf, denn bei den Abgeordnetenbezügen sei wie zuvor bei dem Thema Dichtheitsprüfung von privaten Abwasserleitungen der Grundsatz der Verhältnismäßigkeit nicht mehr gegeben.






















