Beim Treffen des Einschulungsjahrgangs 1959 blickte der Pädagoge in der Gaststätte "Prinsenhof" schmunzelnd zurück. "Als ich die drei Klassen zu gleicher Zeit unterrichtete, musste ich außerdem meine zweite Staatsprüfung ablegen", erzählte er. Alles habe gut geklappt, denn die damaligen Möllberger Volksschüler seien artig und aufmerksam gewesen.
Komplimente machte beim goldenen Einschulungstreffen auch die erste Klassenlehrerin Carla-Marie Arning, die den i-Männchen Freude am ersten Lernen vermittelte: "Es machte Spaß, diese Schüler zu unterrichten und auch außerhalb der Schule mit ihnen Sport zu treiben oder zu malen."
Am gesamten gemeinsamen Abend wurde viel gelacht, schließlich blieben allen nur die guten Erinnerungen im Gedächtnis. Die Frauen und Männer sprachen über Ausflüge, Klassenfahrten und den nachmittäglichen Sport. Angelika Sperlich verheimlichte nicht, von wem sie beim Diktat abschrieb und sich dabei einen dicken Fehler und eine schlechte Zensur einhandelte.
"Eigentlich waren wir bei der Einschulung 17 Mädchen und Jungen. Einige wohnen in großer Entfernung, andere waren verhindert", blickte die Organisatorin Angelika Sperlich in die Runde. Karl-Hermann Siekmeier, Hans-Georg Althans, Detlef Grotjohann, Inge Finne, Heidemarie Tümmler, Gabriele Oberpottkamp, Helga Meissner und Arno Bornemann waren außer den beiden Lehrern der Einladung gefolgt.
"Weißt du noch …?", hieß es ein ums andere Mal. Für alle Anwesenden wird dieser heitere Abend, an dem das goldene Einschulungsjubiläum gefeiert und jede Menge Erinnerungen aufgefrischt wurden, unvergesslich bleiben. "Damals war die Einschulung noch zu Ostern. Diese Klasse machte die zeitliche Umstellung zum Herbst in zwei Kurzschuljahren mit", fügte die Einschulungs-Lehrerin hinzu.
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