32051 Herford (ots) - (jtk) Bei 50 km/h überleben 8 von 10
Fußgängern einen solchen Verkehrsunfall, bei Tempo 65 km/h sterben 8
von 10 Fußgängern.
Konkret: Die "Kleinigkeit" von 15 km/h entscheidet im vorliegenden
Fall über Leben und Tod über Trauer, Entsetzen und Verlust.
Als Start der Kampagne "Brems Dich - rette Leben!" findet am
kommenden Freitag, dem 10. Februar 2012 ein 24-stündiger,
landesweiter Einsatz zur Geschwindigkeitskontrolle statt. Wie bereits
berichtet, wird sich auch die Kreispolizeibehörde Herford mit
verstärktem Personal- und Materialeinsatz Kräfte an dem
Blitzlicht-Marathon beteiligen
Ziel der Überwachungsaktion ist es, flächendeckend im Kreisgebiet
Herford die Einhaltung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit an vielen
Orten gleichzeitig zu überwachen und damit ein deutliches Signal
gegen Raserei und gegen die schweren Folgen von überhöhter
Geschwindigkeit zu setzen.
"Beim Thema Geschwindigkeit verstehen wir keinen Spaß, denn nicht
angepasste Geschwindigkeit ist der Killer Nummer 1 im Straßenverkehr.
"Der hohe Blutzoll auf den Straßen ist unerträglich. Hier wird
Leben zerstört, werden Menschen unbarmherzig und brutal ihren
Angehörigen und Freunden entrissen und Lebensentwürfe begraben."
"Jeder Verkehrsteilnehmer muss wissen, dass wir die 24-Stunden Aktion
am kommenden Freitag als Auftakt der Kampagne "Brems Dich - rette
Leben!" verstehen, die in diesem Jahr eine Vielzahl von
Geschwindigkeitsüberwachungen nach sich zieht. Überall und zu jeder
Zeit muss der Verkehrsteilnehmer daher mit Geschwindigkeitskontrollen
rechnen. Und dabei wir werden jedes entdeckte Fehlverhalten
konsequent verfolgen", sagt der Direktionsleiter Verkehr, Polizeirat
Björn Brocks.
Speziell die Gruppe der 18-24jährigen wird besonders im Fokus der
Maßnahmen stehen, da diese Altergruppe als Verursacher schwerer
Unfälle deutlich überrepräsentiert ist.
Wie angekündigt und bereits praktiziert, wird die
Kreispolizeibehörde Herford zukünftig offen mit den Messstellen ihrer
Radarfahrzeuge und Beamten umgehen. Auch der Großeinsatz am Freitag
ist daher kein Geheimnis. Wir wollen maximale Offenheit und ein
Höchstmaß an Transparenz auch durch den Einsatz blau silberner
Streifenwagen. Uns geht es nicht um Heckenschützenmethoden oder
Abzocke. Durch die Senkung des Geschwindigkeitsniveaus wollen wir
schwere Unfälle und Unfallopfer vermeiden. "Wir möchten unsere
Straßen für die Menschen im Kreis Herford sicherer machen !", zeigt
Polizeirat Björn Brocks weiter auf.
Besonders kümmern wird sich die Polizei Herford am kommenden
Freitag um die B61, die Mindener, Bielefelder, Bünder und Löhner
Straße im Bereich Herford. Auf Bünder Stadtgebiet werden die
Lübbecker, Südlenger und Weseler Straße betreut. Insgesamt werden 25
Kontrollstellen kreisweit eingerichtet.
Rückfragen bitte an:
Kreispolizeibehörde Herford
Pressestelle Herford
Telefon: 05221 888 1250
E-Mail:
pressestelle.herford@polizei.nrw.de