Vier Masten in der Stadt Petershagen werden aufgerüstet / Verwaltung legt Umfrageergebnis vor / Große Unterschiede
Das erfuhren die Mitglieder des Ausschusses für Wirtschaftsförderung und Tourismus. Diese ganz aktuelle Verbesserung im DSL-Netz der Stadt teilte Bürgermeister Dieter Blume mit.
"Für das Breitbandnetz werden von einem Netzanbieter vier Funkmasten im Stadtgebiet aufgerüstet." Der südwestliche Teil des Stadtgebietes solle noch vor Weihnachten erfasst werden, der Rest bis März folgen, so Blume.
Laut Anbieter Vodafone sind Petershagen und Hille unter den ersten Standorten bundesweit, die die Long Term-Evolution-Mobilfunktechnik (LTE) erhalten. Die Übertragungsgeschwindigkeiten sollen je nach Standort zwischen drei und 50 MBit/s betragen. Kabel werden nicht verlegt, da die Verbindung drahtlos erfolgt. Geräte für den Funkempfang sollen bis Dezember im Handel verfügbar sein.
Zuvor hatte Evelyn Hotze, Wirtschaftsförderin in der Stadtverwaltung, die Auswertung der Fragebogen-Aktion zur DSL-Abdeckung im Stadtgebiet vorgelegt. "Wir haben 297 Fragebögen zurück erhalten, aus allen Orten, davon 80 von Gewerbetreibenden". Das sei ein guter Querschnitt.
Es hätten sich große Unterschiede bei der Ladegeschwindigkeit ergeben. Die höchsten Werte würden in Friedewalde und Lahde erreicht, jedoch gebe es auch "weiße Flecken" im Stadtgebiet. Selbst im gleichen Ort könnten die Unterschiede groß sein, wusste Hotze. Ursächlich sei das Leitungsnetz aus Kupfer oder Glasfaser.
Hingewiesen wurde auf das DSL-Netz im Rahmen eines Sachstandsberichts zum Standortmarketing. In einem Workshop mit Bürgern waren im vergangenen Jahr verschiedene Anregungen gegeben worden, die nach und nach umgesetzt werden sollen.
Angeregt worden war auch ein Platz für Jugendliche. "Wir sind an der Sache dran", erklärte Hotze auf die Frage von Hermann Humcke (CDU) nach einem oder mehrerer Plätze im Stadtgebiet. Eine "Entdeckerkarte" mit den Sehenswürdigkeiten der Stadt werde Anfang nächsten Jahres herauskommen.
Ein wichtiger Punkt im Standortmarketing ist das "Wir-Gefühl". Hier verwies Hotze auf Außenwerbung durch Teilnahme am Fotowettbewerb in Westfalen, Zeitungsartikel und Lkw-Werbung.
Innerhalb der Stadt werde das Wir-Gefühl mit T-Shirts, einheitlichem Stadtdesign und entsprechenden Angebotsbroschüren gestärkt. Dazu zähle die Unterstützung bei der Entwicklung eigener Ortslogos, wobei die Stadt als Einheit im Vordergrund stehe, so Hotze.
Das gelungene Brückenfest im Sommer und die nächste PIT vom 16. bis 19, September 2011 stärkten ebenfalls das Wir-Gefühl. Weiter werde die Bündelung von Veranstaltungen im Stadtgebiet angestrebt.