Fachfirma installiert neue Plattform / Rechtzeitig zu Beginn der Storchen-Saison fertig
"Das bisherige Quartier in über 20 Metern Höhe war nur noch ein Klumpen Erde. Holzplatte und Nisthilfe waren durchgefault und drohten, in den Schornstein zu rutschen", machte Lothar Meckling vom Aktionskomitee "Rettet die Weißstörche im Kreis Minden-Lübbecke" deutlich.
Wegen der Sanierungsarbeiten sei das Gerüst länger stehen geblieben. Mitarbeiter einer Fachfirma hätten das neue Nest am alten Platz auf der Schlüsselburg angebracht. Bei dem Unterbau handele es sich um eine wasserdichte Holzplatte, die mit einer Entlüftung ausgestattet sei, war von Meckling zu erfahren.
Von dem zuständigen Unternehmen habe er die Zusage, dass das Gerüst am gestrigen Donnerstag wieder abgebaut werden solle. Dann ist das neue Nest direkt zu sehen.
"Die Storchen-Saison ist in vollem Gange. Wir hoffen, dass die neue Nisthilfe auf der Burg in Kürze von den Störchen in Besitz genommen wird", unterstrich Meckling.
In der Stadt Petershagen sind bisher Störche in Hävern, Windheim, Heimsen (Nest I und II), Döhren, Jössen und Friedewalde-Wegholm gesichtet worden. Dr. Alfons Bense hat beobachtet, dass zwischen Hävern und Windheim drei Störche wechseln. "Das scheint sich erst noch richtig zu finden. Vielleicht, wenn ein vierter Vogel mitmischt", vermutete der Storchenfachmann.
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