Als sich der Zug mit Wagen und Fußgruppen pünktlich um 14 Uhr auf den Weg machte, ließ sich seit Tagen auch endlich einmal die Sonne wieder blicken.
"Die Leute sind toll, die Wagen sowieso. Es macht einfach Spaß", freute sich Simone Hildebrandt, die den Umzug verfolgte. "Es ist überhaupt nicht kalt. Ich habe drei Schichten angezogen", verriet eine Clownin. Eine andere Gruppe hatte gegen die Minusgrade Kostüme aus wärmenden Rettungsdecken "geschneidert."
Einige Hundert Zuschauer am Straßenrand bewunderten die aufwendigen Wagen und originellen Kostüme der Narren, die sich zum Beispiel als Vampire, Chinesen, Weihnachtsmänner und Bauarbeiter verkleidet hatten. Von der Glashütte bis zum Sportplatz zogen die Ovenstädter Narren im gemütlichen Schritttempo. Anschließend ging die Party im Zelt weiter. "Wir feiern, bis die Musik ausgeht", sagte die 19-jährige Marleen.
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