Eine technische Ursache scheidet nach Auskunft von Polizeipressesprecher Ralf Steinmeier aus. Das sei das Ergebnis von Untersuchungen.
Beamte des Kriminalkommissariats 11 sowie ein Brandsachverständiger aus Bremen begutachteten gestern die Brandstelle. Durch Zeugenaussagen und Ermittlungen konnte der Bereich des Brandausbruchs in einer angrenzenden, älteren Halle lokalisiert werden. "Hier entstand vermutlich ein Schwelbrand, der zu einem offenen Feuer führte", erklärte Steinmeier.
Die Flammen hätten sich unbemerkt verbreitet und auf die große Halle übergegriffen. Wie und wann der Schwelbrand entstand, sei noch nicht geklärt. Entdeckt wurde das Feuer um kurz nach 4 Uhr am Donnerstagmorgen.
Die Feuerwehr war auch gestern noch mit Nachlöscharbeiten beschäftigt. Dabei waren die Wehrleute mit schweren Atemschutz im Einsatz.
Die Halle wurde als Lagerraum von Firmen und Privatpersonen genutzt, die hier Flächen anmieten konnten. So gingen auch fünf Autos und Hausrat in Flammen auf.
Ersatz werde es für die Eigentümer nur geben, wenn die Dinge versichert seien, so ein Versicherer. Dies zeige sich beim Blick in die Hausrat- oder Autoversicherung. Möglicherweise kommen auf die Eigentümer noch Kosten zu, muss doch der Brandschutt entsorgt werden.
"Ab Montag kann Econ-Systems wieder arbeiten, auch in den gerade neuen Räumen", freut sich Geschäftsführer Thomas Prasuhn. Eine Brandmauer hatte Büros und Hauptlager der Firma geschützt. Förmlich in die Luft ging jedoch die Auslieferungsware an Spraydosen, die in der ausgebrannten Halle lagerte.
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