Neue Variante zum Umbau im Bauausschuss vorgestellt / Nur noch Detailfragen offen
Färberplatz und Sourdevaler Platz sind ebenso fertig wie die Hauptstraßen (Bremer, Mühlen- und Mindener Straße). Obendrein haben zahlreiche baufällige Gebäude weichen müssen, sind frisch gestaltet oder gar umfunktioniert worden. Nun steht noch der Rathausplatz aus.
Schon im vorigen Herbst diskutierte der Bauausschuss zwei Ausarbeitungen des Bremer Architekturbüros Grontmij. Fazit damals: Beide Vorschläge miteinander zusammenführen und Einzelheiten zur Änderung berücksichtigen (das MT berichtete). Jetzt gab es eine "dritte Lesung".
Jürn Köper vom Uchter Bauamt präsentierte eine neue Variante, die allgemein Zustimmung fand. Lediglich in Details war sich der Ausschuss einig, dass noch nachgebessert werden müsse. Ein Fußweg, der mitten durch die Parklätze laufen soll, wurde komplett abgelehnt.
Die "Stolperfallen" bei Übergängen von Fahrstreifen zum Fußgängerbereich müssen beseitigt werden. Besonders für Hochzeiten oder ähnliche Ansammlungen von Personen soll der Bereich vor der Rathaustreppe möglichst breit gestaltet und das Gefälle des gesamten Platzes Richtung Beeke nicht zu stark angelegt werden.
Dies sei besonders für die Aufstellung von Zelten bei Märkten notwendig, war die mehrheitliche Meinung. Zur Beleuchtung des Platzes kamen verschiedene Überlegungen zur Sprache. Einmal, so die Fachleute, müsse man verschiedene Nutzungen berücksichtigen. Zu viele Lampen stören beim Aufbau der Zelte - zu wenig Lichtquellen hinterlassen bei allgemeiner Beanspruchung der Parkmöglichkeiten schlecht ausgeleuchtete Zonen. Mit einer unterirdischen Verlegung der Kabel sowie verschiedenen Anschlussstellen ließe sich das Problem lösen, waren sich Jürgen Sievers und Klaus Müller einig. Für die endgültige Aufstellung der Stelen mit Informationen oder Plastiken wolle man die Bauphase abwarten.
Die Grünflächen sollen ausgeweitet werden. Eine durchgehende, optisch abgeteilte Verbindung des Fußweges am Ufer des Mühlenbachs bis zum Bürgerwald dürfe nicht vergessen werden. Unterschiedliche Pflasterungen, sowohl farblich als auch des Materials, werden nicht nur den optischen Gesamteindruck positiv beeinflussen, sondern auch zur Sicherung der Trennung von Personen und Fahrzeugen beitragen.
Die Grünflächen sollen ausgeweitet werden. Eine durchgehende, optisch abgeteilte Verbindung des Fußweges am Ufer des Mühlenbachs bis zum Bürgerwald dürfe nicht vergessen werden. Unterschiedliche Pflasterungen, sowohl farblich als auch des Materials, werden nicht nur den optischen Gesamteindruck positiv beeinflussen, sondern auch zur Sicherung der Trennung von Personen und Fahrzeugen beitragen.
Vorgesehen sind rund 40 Stellplätze. Die genaue Zahl könne geringfügig nach oben oder unten schwanken, je nachdem, welche Details schließlich zur Ausführung kommen.