Erfolgreiches Rennwochenende beim Autocross der Renngemeinschaft / Extra-Klasse für die heimischen Teams
In unserem westlichen Nachbarland genießt diese Motorsport-Sparte einen wesentlich höheren Stellenwert als bei uns. Da werden hochgezüchtete Fahrzeuge - äußerlich eher spartanisch ausgestattet, um Gewicht zu sparen, aber mit technischen Finessen ausgestattet, die 50.000 Euro kosten - um die Pisten gejagt, dass der aufgewirbelte Staub oft die Sicht auf das Renngeschehen verdeckt.
Darunter leiden zwar auch die Fahrer, die nicht vorn dabei sind, aber alle auf und an der Graspiste in Bonhorst froh, dass der heftige Dauerregen, der den Montag begleitete, nicht schon am Sonntag niederprasselte.
Bei dieser Hightech-Ausrüstung ihrer geliebten nördlichen Nachbarn haben einige gestartete Belgier nur geringe Siegchancen, die deutschen Teilnehmer so gut wie gar keine. Auf dem Parkplatz fragte ein Wohnmobilist mit dem Kennzeichen HR irritiert: "Bin ich denn aus Versehen schon in Holland gelandet?" Er war durch die Hinweisschilder und das Zeltlager animiert worden anzuhalten und hörte in seiner Umgebung nur fremde Laute.
Denn, so die Auskunft von Pressewart Jörg Büsching von der veranstaltenden Renngemeinschaft Bohnhorst, die Holländer machen 90 Prozent aller Teilnehmer aus, reisen mit der gesamten Familie an und verbringen in Zelten und Wohnwagen das ganze Wochenende hier.
In der eigens eingerichteten Klasse für heimische Piloten belegte Marko Kalisch den ersten Platz vor Christian Kocher und Klaus-Dieter Gerth. Lediglich Cord Nuttelmann wagte sich unter die "Profis" und schaffte mit seinem VW Golf in Klasse II bis 2200 Kubikzentimeter eine zufriedenstellende Platzierung.
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