Das Hallenbad ist nur wenige Schritte entfernt, zum Radwanderweg um das Steinhuder Meer gibt es eine direkte Verbindung und sowohl Geschäfte als auch Restaurants und der nächste Geldautomat können innerhalb weniger Minuten zu Fuß erreicht werden - ideal sei der Standplatz für die Wohnmobile auf dem Rehburger Festplatz, meinte Rehburg-Loccums Bürgermeister Dieter Hüsemann.
Acht Stellplätze mit Blick auf das Storchennest auf dem alten Polizeigebäude hat die Stadt bauen lassen, direkten Stromanschluss haben sie alle, die Ver- und Entsorgungsleitungen für Wasser und Abwasser sind neben dem Hallenbad zentral angeordnet. Um Anreize zu schaffen und den Platz bekannt zu machen, hat die Stadt sich entschlossen, die Standgebühr von fünf Euro je Wohnmobil und Tag erst ab dem kommenden Jahr zu erheben. Lediglich Strom und Wasser kosten geringe Beträge, die Entsorgung von Abwasser der Nutzer ist und bleibt frei.
65 000 Euro habe der Stellplatz gekostet, sagt Martin Franke, Leiter des Bauamtes. Der Anteil, den die Stadt zu tragen habe, sei ein Drittel dieses Betrages, der Rest werde von Land und Bund finanziert aus Mitteln der Städtebauförderung.
Sofern der Platz gut angenommen werde, sei die Einrichtung weiterer Plätze für "Wohnmobilisten" nicht ausgeschlossen, meinten Hüsemann und Franke übereinstimmend - Winzlar sei dafür beispielsweise gut geeignet. Und auch der Rehburger Stellplatz habe durchaus noch Erweiterungspotenzial.



















