Minden (dpa/mt). Nur telefonieren war gestern: Heute kann das Handy fotografieren, Videos auf die persönliche Netzwerk-Seite stellen, den Einkauf organisieren, den Besitzer mit Navigationshilfen ans Ziel bringen, Erste Hilfe anleiten oder als virtuelle Gitarre die Zeit vertreiben. Die modernen Smartphones sind eigentlich Computer im Taschenformat, mit denen man auch telefonieren kann. Auf dem kürzlich abgehaltenen Mobile World Congress in Barcelona standen deshalb unter anderem auch die kleinen Handy-Programme ("Apps") im Mittelpunkt. Ihnen kommt eine Schlüsselrolle beim Wandel des Mobilfunk-Marktes zu: Für die nächsten Jahre wird ein regelrechter Boom vorausgesagt.
Noch dominieren Spiele, Multimedia- und Entertainmentnutzungen, doch erwarten Experten in Zukunft immer mehr geschäftlich genutzte Anwendungen wie Finanzapplikationen oder Programme für Außendienstler.
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