Schon seit vielen Jahren pflegt die Realschule Kontakte zu Firmen in der Metallverarbeitung und anderen gewerblich-technischen Bereichen. Inzwischen konnte das informelle Netzwerk auf die Bereiche Handel wie auch Sozialwirtschaft ausgedehnt werden. So wurde in diesem Jahr bereits eine Kooperation mit einer Einzelhandelskette eingegangen. Mit der jüngsten Kooperationsvereinbarung verfestigt die Realschule hingegen eine bereits mehrjährige erfolgreiche Zusammenarbeit mit der AWO.
Das Ziel ist eine dauerhaft angelegte Lernpartnerschaft zur Verbesserung der Berufs- und Praxisorientierung der Schülerinnen und Schüler.
Klaus Dannhaus ist es wichtig, junge Menschen für die Arbeitsfelder der AWO zu interessieren. So fügt sich die Kooperation mit der Realschule in das "Projekt Nachwuchsförderung" bei der AWO ein. Und sie baut auf bereits bestehende Aktivitäten der Realschule wie dem "Mixed-Day" auf. Dabei schnuppern Vincke-Schüler für einen Tag in den Erzieher- und Altenpflege-Beruf hinein, indem sie beispielsweise in der Kita Dützen oder dem Robert-Nußbaum-Seniorenzentrum tätig werden, während die Schülerinnen in Unternehmen der Metallverarbeitung technische Tätigkeiten kennenlernen.
Bereits in der Vergangenheit hat die AWO bei den Berufsorientierungsabenden in der Vincke die Berufe der Erzieherin und der Altenpflegerin vorgestellt. Im Zuge einer intensiver werdenden Zusammenarbeit sollen die Vincke-Schülerinnen und -schüler noch mehr Informationen über Berufe der Sozialwirtschaft erhalten. Die Kooperation soll soweit möglich fester Bestandteil der schulischen Lehrpläne und des Schulprogramms werden. Und während die Sozialberufe in der Schule theoretisch vorgestellt werden, gibt es in Schülerbetriebspraktika der AWO für interessierte Vincke-Schüler die Möglichkeit zum beruflichen "Praxistest".