Minden (nik). Blitz, Donner und reichlich Regen hat die Nacht zum Donnerstag der Region beschert. Nach einem bisher trockenen Mai fiel das Wasser gleich literweise vom Himmel.
Der regenreichste Ort in OWL war Enger. "In den letzten zwölf Stunden sind dort mehr als 42 Liter Regen pro Quadratmeter gefallen", sagte Jana Neuber vom Deutschen Wetterdienst (DWD) in Essen gestern Morgen.
In Minden fiel nicht mal halb so viel Niederschlag. "Je nördlicher im Kreis, desto weniger Regen", so die Auswertung der Meteorologin. An der Messstation in Rahden wurden nur etwa zwei Liter Regen pro Quadratmeter gemessen, weiter südlich im Kreis acht bis zehn. Mindener berichten teilweise von bis zu 20 Litern. Der DWD kann diese Zahl nicht bestätigen. "Wir unterhalten nicht überall im Kreis Messtöpfe", so Neuber.
Die Feuerwehr musste trotz der großen Regenmengen in der Nacht nicht ausrücken. "Der Funkverkehr im Stadtgebiet war ruhig", so Pressesprecher Norbert Riechmann. Er sei nicht alarmiert worden. Auch in den umliegenden Gemeinden blieb es ruhig.
Ursache für das Unwetter sind die derzeit warmen Temperaturen im Süden und die im Vergleich dazu kälteren Temperaturen im Norden. "Wenn diese Luftmassen dann aufeinandertreffen, erleben wir eine Wetterlage wie Donnerstagabend", so der DWD.





































