Feuerwehr befreit hochschwangere Frau aus Fahrzeugwrack / Polizei sucht Fahrer nach Verlassen des Unfallortes
VON STEFAN KOCH
Minden (mt). Insgesamt fünf Fahrzeuginsassen wurden bei einer Kollision von zwei Wagen auf dem Petershäger Weg in der Nacht zum Sonntag zum Teil schwer verletzt. Die Feuerwehr musste eine hochschwangere Frau aus der zerbeulten Karosserie herausschneiden. Die Polizei sucht noch eine Person, die möglicherweise einen der Unfallwagen fuhr und verschwand.
Wie die Polizei ermittelte, war vor der Alarmierung am Sonntag, gegen 0.47 Uhr, eine 20-jährige Frau mit ihrem roten Ford Fiesta aus einer Parkbucht auf dem Petershäger Weg in Minderheide gefahren. Dabei übersah sie offenbar einen schwarzen Opel Vectra, der auf der gleichen Strecke in Richtung Hahlen unterwegs war. Der Vectra stieß in die Fahrerseite des Fiesta, sodass dieser durch die Wucht des Aufpralls gegen einen geparkten Lastwagen geschleudert wurde.
Als Rettungskräfte und Feuerwehr vor Ort eintrafen, galt es eine hohe Anzahl an Verletzten zu versorgen. Die 20-jährige Fiesta-Fahrerin war hinter dem Steuer eingeklemmt. Zunächst musste ein Zugang für den Rettungsdienst geschaffen werden, der eine Erstversorgung der hochschwangeren Frau im Fahrzeugwrack vornahm. Anschließend trennte die Feuerwehr das komplette Dach mit einer Rettungsschere ab, um das Unfallopfer zu befreien.
Im Fiesta befanden sich zudem ein 13-jähriges Kind, das leicht verletzt wurde, und ein 40-jähriger Mann, der schwere Verletzungen davon trug. In dem Vectra fanden die Einsatzkräfte einen 22-jährigen Schwerverletzten und eine 49-jährige leicht verletzte Mitfahrerin vor. Alle Personen wurden rettungsdienstlich betreut und ihrem Zustand entsprechend in das Johannes Wesling Klinikum gebracht.
Bis 2 Uhr sperrte die Polizei am Sonntag den Petershäger Weg im Bereich der Unfallstelle. Auslaufendes Benzin musste aufgefangen beziehungsweise abgebunden werden. Die Unfallwagen wurden abgeschleppt. Im Einsatz waren Berufsfeuerwehr, Rettungsdienst, Notarzt, Leitender Notarzt und die Löschgruppe Hahlen der Freiwilligen Feuerwehr - insgesamt 26 Feuerwehrkräfte. An Fahrzeugen und Gerät kamen fünf Rettungswagen und Krankentransportfahrzeuge sowie zwei Notarzteinsatzfahrzeuge, zwei Löschgruppenfahrzeuge und ein Rüstwagen zur Unfallstelle.
Auch am Montag und in den kommenden Tagen dauern die Ermittlungen der Polizei zum Unfall am Petershäger Weg an. Die Beamten suchen nach einer weiteren Person, die möglicherweise den Opel Vectra gefahren haben soll. Sie soll sich unerlaubt von der Unfallstelle entfernt und die verletzten Beifahrer zurückgelassen haben. An den Personenwagen und dem Lkw entstand ein Sachschaden, den die Polizei auf insgesamt 6500 Euro beziffert. Zeugen melden sich mit sachdienlichen Hinweisen bei der Polizei unter der Rufnummer (0571) 8866-0.
Hallo MT !! wo ist denn der "BEIFAHRER" von heute früh??? Ampel ca.1km enfernt??
Herr Finsternis schrieb am 30.04.2012 19:58 Uhr
@Der wahre Radfahrer Wenn ihnen das ihre Kollegin bestätigt, ist das möglicherweise ein Hinweis darauf, dass diese sich einfach nur endlose und von Wiederholungen geprägte Litaneien ersparen will.
Joachim Schulz schrieb am 30.04.2012 19:39 Uhr
@Der wahre Radfahrer, genau......Sie stehen mit Ihrer Meinung nicht alleine da, denn genauso wie Sie urteilt jeder "Geisterfahrer" auf der Autobahn !
Der wahre Radfahrer schrieb am 30.04.2012 19:23 Uhr
Die Leute sind ja auch bescheuert.
Heute ging ich die Rodenbecker Str. entlang. An der Kreuzung Hardenbergstr. kam ein Taxifahrer von der untergeordneten Straße um pöbelte mich an das da ja wohl kein Zebrastreifen wäre. So ein Assiarsch!!!
Genauso wir oben am Markt, fuhr eine Frau einfach entgegengesetzt der Einbahnstraße vom Parkplatz.
Zum einen helfen da die immer wieder angekündigten Geschwindigkeitskontrollen gar nichts, wenn die Innenstadt vernachlässigt wird. Zweitens habe ich das Gefühl immer mehr von Idioten umgeben zu sein, das bestätigte mir heute auch eine Kollegin.
Naja, auf meine Radlerkollegen bin ich allerdings auch nicht stolz, 90 % auf Gehwegen und davon die Hälfte in der verkehrten Richtung. Früher waren das die Ausnahmefälle.
Habe ich schon erwähnt das ich immer mehr das Gefühl habe von Idioten umgeben zu sein, ja, macht nichts doppelt hält besser!
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