Der Alarm war gegen 18.17 Uhr über die Brandmeldeanlage des Hauses automatisch bei der Berufsfeuerwehr aufgelaufen, die umgehend ausrückte. Auslöser war eine Scheibe Toastbrot, die im Toaster einer Bewohnerin im zweiten Obergeschoss verbrannt war.
Ausgerückt mit erhöhtem Personaleinsatz
Da es in dem Gebäudekomplex zurzeit noch Probleme im Bereich des Brandschutzes gibt (das MT berichtete), rückte die Feuerwehr sicherheitshalber mit einem erhöhten Personaleinsatz zum Einsatzort aus.
"Bei Alarmierungen in öffentlichen Gebäuden, wie zum Beispiel Krankenhäusern, Schulen und Altenheimen besteht grundsätzlich eine höhere Alarmschwelle", erläutert Heino Nordmeyer, Leiter der Berufsfeuerwehr. Aufgrund der baulichen Situation im Haus Emmaus sei die Zahl der Einsatzkräfte darüber hinaus noch weiter erhöht worden.
Neben der Berufsfeuerwehr waren deshalb die Löschzüge Stadtmitte, die Löschgruppe Hahlen sowie der Brandabschnitt Süd (Bölhorst, Dützen, Häverstädt, Haddenhausen) im Einsatz. Nicht alle Fahrzeuge fuhren jedoch direkt zum Einsatzort. Sie hielten sich vielmehr im Umkreis in Alarmbereitschaft. Nachdem die Einsatzkräfte vor Ort jedoch feststellten, dass es keine Gefahr für Leib und Leben gab, konnten die zusätzlichen Wehren wieder abrücken.
Unter den Bewohnerinnen und Bewohnern habe der Einsatz keine Panik ausgelöst, erklärt Schwester Lieseltraud Lange-Riechmann, Leiterin des Hauses Emmaus. Die meisten Senioren hätten geglaubt, dass es sich um eine routinemäßige Alarmübung handle, so Schwester Lange-Riechmann.





































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