@BuLLi: Graffiti hat damals in New York in den späten 70ern auch auf den Zügen begonnen um die Kunst zu den Menschen zu bringen. Das ist die Trainwritingkultur. Autos werden aber niemals von Writern aus der Graffitiszene bemalt, da passt doch auch nicht mal ein vernünftiges Graffiti drauf. Außerdem haben Sprüher auch ein Gewissen und wollen nicht nur zerstören sondern was schaffen. Ihr solltet mal den Unterschied von einem Writer zu einem Vandalen erkennen. Wenn dennoch irgendwer mal euren Wagen bemalt oder zerkratzt hat, dann waren das vielleicht einfach hobbylose Jugendliche mit Problemen oder autonome Spinner denen eure Bonzenkarre nicht gepasst hat, aber sicher kein Graffitimaler.
BuLLi schrieb am 28.03.2012 16:21 Uhr
@ portaner-x: Man kann dir nur Recht geben. Sachbeschädigung bleibt Sachbeschädigung, egal aus welchem Blickwinkel man es betrachtet. Am Besten sollten einige den Grundrechtseingriff berücksichtigen und den § 303 Abs. 2 StGB verinnerlichen.
@ Deutschland: Mich wundert es, dass du selber von der Graffiti-Szene sprichst und dabei sagst, dass das Sprayen auf Automobilen absolutes Tabu-Thema wäre. Wobei man doch ausgehen kann, dass viele Sprayaktionen genutzt werden um, wie in diesem Fall, Medienwirksamkeit und Bewunderung auf aller Welt zu bekommen. Somit kommt es auch oft vor, dass Güter- und Personenwaggons besprügt werden.
Denkt mal drüber nach, ansonsten kann ja jeder bald machen, was er will.
portaner-x schrieb am 28.03.2012 14:55 Uhr
@Deutschland: Ahnung vom Sprayen oder nicht ist eigentlich wurst. Hier beschwert man sich vornehmlich nicht um den Inhalt des Gemalten, sonder um die Tatsache, das die "Bilder" meistens UNERWÜNSCHT angebracht wurden und der Eigentümer der Fläche mit Recht etwas dagegen haben kann. Denn: irgendwem gehört ja immer die Wand, auf der die "Kunst" installiert wurde. Das Sprayen auf fremder Leute Eigentum ist daher kein Grundrecht.... Auch wenn der Eigentümer DB, MKB oder sonstwie heist.
Es zeigt wieder einmal den Verfall der Sitten & des Respekts
Deutschland schrieb am 28.03.2012 12:27 Uhr
Hahaha es ist unglaublich witzig die Kommentare zu diesem Artikel zu verfolgen. Am besten find ich immer die Kommentare von den Leuten, die glauben, sie wüssten wovon sie reden. Man liest schon viel Dummes zu diesem Artikel. Ach du meine Güte crestflight, du bist so ein gefährlicher Typ, drohst hier Leuten Schläge mit deinem Baseballschläger an. Graffiti ist ja so eine schlechte Sache und dagegen sollte umbedingt vorgegangen werden, aber Körperverletzung und Selbstjustiz, dass ist ne tolle Sache, dass halten wir mal so fest... liest du eigentlich was für eine Scheiße du da von dir gibst. Und warum wird immer das Beispiel zum eigenen Automobil gezogen. Sprüher die sich an Autos vergehen werden in der Szene verachtet, die einzigen die da bei gehen, sind vielleicht irgendwelche autonome Linksradikale. Wenn man mal schaut wo die Kühe auftauchen, dann sind das meist Wände, die echt hinüber sind, die von Tags übersäht sind und vorallem im seltensten Fall zu privaten Eigentum gehören. Eigentlich sollten sich die Leute, die hier Kommentare schreiben erst einmal ausführlich mit der Graffitikultur und der Entstehungsgeschichte auseinander setzen, ihr habt alle keine Ahnung
Intra Muros schrieb am 28.03.2012 11:19 Uhr
Kunst hin, Kunst her...der kreative Akt gehört zur persönlichen Freiheit, genau wie das Recht des Eigentümers die Gestalt seiner Wand zu bestimmen. John macht schöne Graffittis, aber ich möchte nicht wissen, wie er es fände wenn ein bayrischer Lüftelmaler eine Passiosnszene auf sein Eigentum malt, oder ein Hertha BSC Fan das Vereinslogo. Eigentlich faszinierend ist, dass man dieses in Summe geringe Phänomen als so wichtig empfindet, während die Legion der doofen Tags mittlerweile klaglos hingenommen wird. Und hier sind Eigentümer, wie auch die Stadt, gefordert. Wer ein Tag stehen lässt, der provoziert den nächsten pubertierenden Vollmongo seins danebenzusetzen. Aber da in der Mindener Innenstadt ja besonders Eigentümer hoffiert werden, die alle 5 Jahre mal einen Eimer gelbe Farbe spendieren und die Bude dann abfackeln lassen, stößt man hier auf taube Ohren. Wie bei jenen für die "Stadtplanung" Verantwortlichen, die vor Jahren den (mal wieder) privat organisierten Vorstoß eine gegenseitige Graffittiversicherung anzustossen mit der üblichen Leidenschaft ignoriert haben. Und was sehe ich vor ein paar Tagen? Ein Haus in der Innenstadt, die Fassade einfach nur grau verputzt (so spart man das Geld für die Farbe!), rottige Fenster und so manches Tag auf dem Sockel. Dieses Haus wurde seit Wochen von einer wunderbar ausgeführten Johnkuh verziert. Der Eigentümer tat was sein gutes Recht war und strich die Fassada weiss....aber nur an der Stelle wo die Kuh war. Der Rest bleibt rottig, grau und zugetagt. Besser kann man das Selbstverständnis vieler Eigentümer in der Innenstadt nicht beschreiben.
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Ihr solltet mal den Unterschied von einem Writer zu einem Vandalen erkennen.
Wenn dennoch irgendwer mal euren Wagen bemalt oder zerkratzt hat, dann waren das vielleicht einfach hobbylose Jugendliche mit Problemen oder autonome Spinner denen eure Bonzenkarre nicht gepasst hat, aber sicher kein Graffitimaler.