Das geht aus einem gemeinsamen Papier hervor, das der Zeitung vorliegt. Keinen Kommentar gibt es dazu von der Universität. "Wir haben davon heute aus der Zeitung erfahren", sagt Ingo Lohuis, Pressesprecher der Universität Bielefeld. "Eine offizielle Entscheidung der Landesregierung liegt noch nicht vor". Die Informationen der Neuen Westfälischen möchte er nicht kommentieren.
Hintergrund des Berichts: Die Landesregierung will die ärztliche Versorgung in ländlichen Regionen wie OWL stärken. Um das zu erreichen, sollen vermehrt Mediziner in der Region ausgebildet werden, um den sogenannten "Klebe- effekt" zu erreichen. So sollen die Mediziner verstärkt in der Region bleiben, in der sie auch ausgebildet werden.
Um das zu erreichen, liegen zwei Lösungsoptionen vor: Die eine schlägt den Aufbau einer Medizinischen Fakultät an der Universität Bielefeld vor, die andere eine Kooperation der Ruhr-Universität Bochum. Laut Informationen der Neuen Westfälischen haben sich nun SPD und Grüne darauf verständigt, die künftige medizinische Versorgung durch eine Zusammenarbeit zwischen der Uni Bochum und Kliniken sowie Arztpraxen in der Region sicherzustellen.
Darüber hinaus soll die medizinische Forschung in der Region verstärkt werden. Dazu fordern die rot-grünen Politiker die Einrichtung eines Forschungsfonds OWL, der an der Uni Bielefeld verwaltet wird.
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