Stadtelternrat möchte in der Lokalpolitik mitmischen
Heute Entscheidung über beratenden Sitz im Jugendhilfeausschuss / Mehr Transparenz in Entscheidungsprozessen
Minden (mt/ani). Der Jugendhilfeausschuss entscheidet heute darüber, ob der Stadtelternrat der Kindertageseinrichtungen in Minden einen beratenden Sitz im Jugendhilfeausschuss bekommt.
Die Elternvertreter argumentieren unter anderem damit, dass die Stadt sich bürgerschaftliches Engagement ausdrücklich wünsche: Auf ihrer Internetseite regt die Verwaltung explizit zum "Mitreden, Mitmischen und Mitentscheiden" an. Das Ziel: transparentere Lokalpolitik. "Betroffene sollten beteiligt werden", so Dr. Carmen Riechmann, Vorsitzende des Stadtelternrats. Bei Fragestellungen zur Betreuung in Kindertageseinrichtungen sollten kontinuierlich Erfahrungen und Meinung der Betroffenen in die Entscheidung einbezogen werden: "Dazu steht der gesetzlich legitimierte und von Mindener Eltern gewählte Stadtelternrat gern mit einem Sitz im Ausschuss zur Verfügung."
Kinderbetreuung ist eines der wichtigsten Themen im Ausschuss - und auch für die fast 5000 Mütter und Väter mit Kindern in Kindertageseinrichtungen, die der Elternrat vertritt. Kinderbetreuung steht in jeder Sitzung des Jugendhilfeausschusses meist mit mehren Tagesordnungspunkten auf der Agenda. Vom Gesamtbudget der Produkte des Jugendamtes mache dieser Bereich etwa 40 Prozent aus und sei damit nach "Familienförderung und den erzieherischen Einzelhilfen" der zweitgrößte Themenbereich, mit dem sich der Ausschuss beschäftige.
Der städtische Jugendhilfeausschuss tagt heute ab 18 Uhr in der Hafenschule.
@Familenbande Sehr interessanter Beitrag. Es ist nicht alles Gold, was glänzt und auch Kotze kann im Sonnenlicht in allen möglichen schönen Farben schimmern...
Familienbande schrieb am 09.02.2012 09:59 Uhr
Mit schon längst schrumpelig gewordener Haut, dümpelt man gemütlich im lauwarmen Sud vor sich hin, aber regelmäßig kochen Mutti und Vati die Brühe mit einem Schwung heißen Wassers wieder so richtig auf. Dann blubbert und sprudelt es heftig und der schon vorher recht unwichtig erscheinende Rest der Welt, entschwindet vollends in unermesslich weiter Ferne.
Es blubberte wohl noch viel kräftiger, furzte nur mal jemand kräftig ins gemeinsame Badewasser, aber derartige Erschütterung des kleinen Wannenreiches sind nicht sonderlich beliebt, denn wer zu kräftig ins Wasser furzt oder gar pinkelt, wird aus "hygienischen Gründen" umgehend des Bades verwiesen, auch wenn er zur "eigenen Familie" gehört. Badeorgie (keine Sorge liebe Sittenwächter, es handelt sich hierbei um eine ganz und gar "geruchsfreie" Metapher).
Der "freie" Meinungsaustausch innerhalb ihrer Interessengruppe, erinnert immer mehr an eine solch klassische familiäre Badeorgie (auch hier keine Sorge liebe Sittenwächter, "neue" Väter werden es heutzutage kaum wagen, gemeinsam mit ihren Kindern in die Wanne zu steigen).
Familienbande schrieb am 09.02.2012 02:19 Uhr
Mit schon längst schrumpelig gewordener Haut, dümpelt man gemütlich im lauwarmen Sud vor sich hin, aber regelmäßig kochen Mutti und Vati die Brühe mit einem Schwung heißen Wassers wieder so richtig auf. Dann blubbert und sprudelt es heftig und der schon vorher recht unwichtig erscheinende Rest der Welt, entschwindet vollends in unermesslich weiter Ferne.
Es blubberte wohl noch viel kräftiger, furzte nur mal jemand kräftig ins gemeinsame Badewasser, aber derartige Erschütterung des kleinen Wannenreiches sind nicht sonderlich beliebt, denn wer zu kräftig ins Wasser furzt oder gar pinkelt, wird aus "hygienischen Gründen" umgehend des Bades verwiesen, auch wenn er zur "eigenen Familie" gehört.
Der "freie" Meinungsaustausch innerhalb ihrer Interessengruppe, erinnert immer mehr an eine solch klassische familiäre Badeorgie.
Politik nein danke schrieb am 08.02.2012 20:39 Uhr
Und wenn der Ausschuss sich komplett nur mit Kindergärten beschäftigen würde, dann würden die Politiker den Eltern trotzdem keine Möglichkeit der Mitwirkung geben. Die haben doch viel zu große Sorge, dass die Betroffenen ihnen klar und deutlich die Meinung sagen. Das will doch keiner wissen!
Mindenerin schrieb am 08.02.2012 15:52 Uhr
Wie? Sind Eltern in dem Ausschuss bisher gar nicht vertreten? Wie und wonach entscheiden die dortigen Verantwortlichen denn über Dinge, von denen sie selbst doch wahrscheinlich als Betroffene überhaupt gar keine Ahnung haben. Ich will ja keinem zu nahe treten, aber das Durchschnittsalter unserer Politiker deutet nicht gerade darauf hin, dass bei denen die Sorgen und Nöte von jungen Familien und ihre Bedürfnisse besonders bekannt sind. Dann wird es aber höchste Zeit für eine Elternvertretung!
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Sehr interessanter Beitrag.
Es ist nicht alles Gold, was glänzt und
auch Kotze kann im Sonnenlicht in allen möglichen schönen Farben schimmern...