Mit der Schneekönigin schuf Hans Christian Andersen ein wundervolles Märchen, das die Geschichte einer tiefen Freundschaft, einer langen Reise und vom Erwachsenwerden erzählt.
Gerda und Kai wohnen mit der Großmutter in einer kleinen Wohnung unter dem Dach. Gerda mag Kai und Kai mag Gerda. Beide mögen Geschichten, zusammen spielen und ihren Rosenstrauch, der sogar im Winter blüht. Zufrieden leben sie zusammen, bis eines Tages die Schneekönigin in Ihr Leben tritt und Kai für sich einnimmt.
Auf einmal findet er alles hässlich, klein und erbärmlich. Als er wenig später einfach verschwindet, wird Gerda klar: Kai muss im Reich der Schneekönigin sein, die in einem prächtigen Palast aus Eis und Schnee in der Nähe des Nordpols wohnt. Entschlossen macht Gerda sich alleine auf die weite Reise und sucht ihren Freund Kai, um ihn aus den Fängen der Schneekönigin zu befreien.
Die Inszenierung von Verena Koch kombiniert mit dem detailreichen und aufwendigen Bühnenbild von Hans-Günther Säbel ließen die Zuschauer regelrecht in die Geschichte eintauchen. Die spielfreudigen Darsteller schlüpften während der Vorstellung in bis zu fünf verschiedene Rollen - nur Gerda blieb Gerda. Die Kostüme faszinierten in jeder Szene aufs Neue durch ihre fantasievollen Details.
Der Favorit der Kinder war dabei das funkelnde weiße Kleid der Schneekönigin, das durch gezielte Lichteffekte noch strahlender in Szene gesetzt wurde. Das junge Publikum, dem ein unvergessliches Wintermärchen beschert wurde, spendete am Ende ausdauernd und stürmisch Applaus.