Minden (mt/sk). "Was hält Europa zusammen?" lautet die neue Semesterreihe der Volkshochschule Minden (VHS) ab dem 8. Februar. Die VHS widmet sich den Entwicklungen in der Europäischen Union unter ökonomischen Gesichtspunkten, fragt aber auch nach den historischen Grundlagen und nach den politischen Zielen.
Die Reihe beginnt mit einem Vortrag von Dr. Klaus Hänsch, ehemals Präsident des Europäischen Parlaments, am 8. Februar, 19 Uhr in der Wandelhalle in Bad Oeynhausen. Eingebunden ist der Vortrag in einen Festakt zur Fusion der Volkshochschulen Minden und Bad Oeynhausen.
Mit Prof. Claus Leggewie, Direktor des Kulturwissenschaftlichen Instituts der Universität Duisburg-Essen, kommt am 15. Februar um 14.30 Uhr ein renommierter Sozialwissenschaftler in die Aula des Herdergymnasiums Minden. Mit seinem Vortragsthema "Warum es so schwer ist, Europäer zu sein", wird er sich mit den historischen Bedingungen des europäischen Einigungsprozesses befassen.
Die Frage "Wie funktioniert die Europäische Union?" beantwortet Dr. Manfred Schröder, Anwalt und Kenner des Europa-Rechts, in einem Vortrag am 16. Februar um 19 Uhr in der VHS Bad Oeynhausen.
Ein Podiumsgespräch findet am 17. Februar um 19 Uhr im Ständersaal des Preußenmuseums statt. Über das Thema "Was kommt nach der Krise?" diskutieren der Staatssekretär im Bundesfinanzministerium, Steffen Kampeter, der Wirtschaftswissenschaftler Professor Werner Abelshauser, der Europa-Abgeordnete der Grünen, Sven Giegold, die Journalistin Heike Faller, der FDP-Abgeordnete im Bundestag Frank Schäffler und der Abiturient Niklas Lämmel.
Der Eintritt ist frei. Informationen unter (0571) 83766-0 und unter www.vhs-minden.de.





































