Fair-Mobil sorgt an der Freiherr-von-Vincke-Realschule für neue Erlebnisse und Teamgeist / Kooperative Fähigkeiten
Bedrohung, Erpressung, körperliche Gewalt, Mobbing und soziale Ausgrenzung sind an vielen Schulen Ausdrucksformen von Aggression und Gewalt. Wie die Schülerinnen und Schüler damit am besten umgehen, will das Fair-Mobil vermitteln. Das mobile Einsatzfahrzeug enthält Material für einen ideenreichen Parcours. In Gruppen führten die Vincke-Schüler Wahrnehmungs- und Diskussionsübungen sowie Erlebnisspiele durch. Dabei waren kooperative Fähigkeiten gefragt, um Situationen als Team zu meistern.
"Im Multimediazeitalter schwinden echte Erlebnisräume und Erfahrungen aus erster Hand. So werden Kletterpartien eher im Computerspiel als am echten Fels gemeistert und am Fernseher wird Fußball gespielt. "Wer aber nicht auf selbst erlebte Erfahrungen zurückgreifen kann, der schätzt unter Umständen Situationen und Risiken falsch ein", so Projektleiterin Sarah Ihlenfeld, die zusammen mit Sebastian Kirsten die Mädchen und Jungen dazu ermutigte, auch wackelige Übungen zu wagen. Dabei wurden sie von Jugendlichen aus den zehnten Klassen unterstützt.
Das Projekt "Stark im MiteinanderN" und dessen Fair-Mobil ist vom Jugendrotkreuz Westfalen-Lippe, der Schulpsychologischen Beratungsstelle der Stadt Münster, dem "Verein ASB - Arbeitskreis soziale Bildung und Beratung" sowie der Westfälischen Provinzial Versicherung entwickelt worden. Es hat die Prävention im Sinne eines besseren Miteinanders an Schulen sowie auch eine allgemeine Schadenverhütung zum Ziel. Das Fair-Mobil hat zum inzwischen neunten Mal an der "Vincke" Station gemacht.