Alle Mitglieder waren überrascht als sie erfuhren, dass es rund 58 Kilogramm in der Sekunde seien, 209 Tonnen in der Stunde bei einer mittleren Fließgeschwindigkeit. Somit also über 5000 Tonnen am Tag. "Das wären etwa 100000 Zentnersäcke", machte der Ortsverein in einem Flugblatt deutlich.
Und das lassen wir zu, war die Frage, die der Ortsvereinsvorsitzende Hans-Jürgen Wolff vor der Abstimmung an die Anwesenden stellte. Der Antrag forderte unter anderem den Stadtverband auf, sich für eine saubere und damit kalifreie Weser einzusetzen und sich nicht damit abzufinden, dass weiterhin über Jahrzehnte hinweg Kaliabwässer in die Werra und damit in die Weser geleitet werden. Auch nicht, dass im weiteren Verlauf der Weser durch Rohrleitungen Einleitungen genehmigt werden.
Der Stadtverband solle Verantwortliche aus der Politik, über Parteien hinweg, auffordern sich dafür einzusetzen, dass moderne Verfahren eingesetzt würden, die eine Einleitung überflüssig machten, hieß es. Außerdem sollten sich die Gliederungen der SPD im Land mit dieser Problematik befassen. In der Begründung, die Hans-Jürgen Wolff vor der Abstimmung abgab, machte er deutlich, was es bedeuten würde, wenn K+S die Genehmigung für eine Pipeline bekommen würde.
An Öffentlichkeit sei K+S sowie die Bezirksregierung anscheinend nicht interessiert, hieß es während der Versammlung. Wie sonst müsse man werten, dass die Beratungen zum Planfeststellungsverfahren über eine Salzpipeline von Neuhof nach Philippsthal vom 28. November bis voraussichtlich 16. Dezember nicht öffentlich durchgeführt würden.
"Wo bleibt unsere Verantwortung für eine saubere Umwelt und die Zukunft unserer Kinder und Enkelkinder", warb der Ortsvereinsvorsitzende für die Annahme des Antrages, der dann auch einstimmig verabschiedet wurde.








































stehenden Code hier ein*: