Das erste der vier Teile schwebte jetzt durch die kleine Dachöffnung an seinen Platz. Eine mächtige stählerne Unterkonstruktion wird zukünftig den neuen Vierungsturm des Mindener Domes tragen (das MT berichtete). Das erste der vier je rund 7,5 Tonnen schweren Teile wurde in die schmale Dachöffnung des Kirchengebäudes gehoben und auf sein neues Fundament gesetzt.
"Wir sind sehr gespannt, wie sich das erste Bauteil durch die Öffnung im Dach an die gewünschte Position heben lässt. Zwar sind die vier Teile unterschiedlich, jedoch sammeln wir beim Ersten wichtige Erfahrungen für den Einbau der anderen drei Teile", erklärte Jochen Hartig vom Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW.
Die Unterkonstruktion liegt an vier Stellen auf Brückenlagern auf, um die Ausdehnung des Metalls ausgleichen zu können. Architekt Bernhard Brüggemann von der Arbeitsgemeinschaft Historisches Bauen, der das Turmprojekt betreut: "Heute ist es besonders wichtig, dass alles genau passt", fasste er kurz die Herausforderung des Tages zusammen. Gegen 17 Uhr war die erste Stütze über der Altarkuppel montiert. Die übrigen drei Stützen werden bei gutem Wetter in den nächsten Tagen eingesetzt.