"Anker gelichtet", so starteten sie wie ein Schiff in das Meer der Melodien, um sogleich in den Masuren zu landen und stimmungsvoll die schöne Landschaft zu beschreiben. Nicole Kruse führte als Moderatorin durch das Programm und berichtete Interessantes und Wissenswertes über die einzelnen Musikstücke.
So konnte jeder, auch zu weniger bekannter Musik, das rechte Empfinden für den Inhalt entwickeln. Das war nicht schwer, als "die beiden kleinen Finken" mit Flötenmelodien zweier Solistinnen ihr Lied anstimmten und fröhlich den Frühling ankündigten. Mit dem Kerntruppenmarsch folgte der mächtige Sound einer Blaskapelle.
Den habe wohl der Dirigent, Stabsfeldwebel Dieter Kruse, von der Bundeswehr mitgebracht, so Moderatorin Nicole, seine Ehefrau.
"Een kleenes bisschen Glück", wünschte sich dann Eliza und zeigte mit zarten Tönen ihre Gefühle bei Melodien aus "My Fair Lady". Und die Musiker zeigten, dass auch eine Blaskapelle solche Gefühle darstellen kann.
Fröhliche Musik und Wein, das passt zusammen, so befand man sich bald musikalisch "In der Weinschenke". Zwei schwankende Musiker mit Weinflaschen in der Hand ließen allerdings Schlimmes befürchten, doch bald führten sie vor, wie man diesen Flaschen durch Anschlagen Töne entlocken kann, die genau zur Musik des Orchesters passen. Dann übernahm Andreas Herrmann den Taktstock, und das von ihm geleitete Jugendblasorchester beeindruckte die Besucher mit beachtlichen musikalischen Leistungen. "March from Scipo" ihr erster Titel dem "Leuchtfeuer" folgte und dann mit "Little Brown Jug" eine Melodie, die einmal ein Kinderlied war und als Big-Band-Sound weltbekannt wurde. "In der Luft gibt´s keine Räuber ... und keine alten Weiber", so der "Fliegende Rittmeister" in der ursprünglichen Fassung des Fliegermarsches, der zur Hymne der Bundesluftwaffe wurde und Marschmusik pur bietet. In dem vielseitigen Programm bildete ein Medley aus Hollywoodmelodien einen eindrucksvollen Kontrast, dem mit "Moonlight Serenade" und "In the Mood" beliebte Glenn-Miller Melodien folgten. Zum Abschluss dann mit viel Rhythmus und Schwung der "Tiger Rag". Die Besucher dieses eindrucksvollen Konzertes waren begeistert, spendeten viel Beifall und freuten sich über mehrere Zugaben.
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