Da sich die DGzRS ausschließlich aus Spenden finanziert, stellten sich neben dem Feuerwehrmusikzug auch der Männerchor Meißen, Shanty-Chor Lade und der Gemischte Chor Hahlen in den Dienst der guten Sache. Der Erlös des Konzertes kommt durch die DGzRS dem Seenotrettungskreuzer "Minden" zugute, der vor 25 Jahren durch die Helga Röthemeier, Ehefrau des damaligen Bürgermeisters Heinz Röthemeier, getauft wurde.
Egon Stellbrink, stellvertretender Bürgermeister, erinnerte an die Patenschaft zum Kreuzer "Minden" und lobte das Engagement der Männer, die 365 Jahre im Jahr rund um die Uhr einsatzbereit sind, um Menschen aus Gefahr zu befreien. Erfahrung, Mut und Idealismus machen einen Seenotretter aus, so Stellbrink in seinen Begrüßungsworten. "Um ein gut ausgestattetes Schiff zu haben und viel zu trainieren, dazu brauchen die Männer um Vormann Herbert Bruhnke unsere Hilfe", erklärte der Politiker.
Um die nötige Unterstützung zu geben, bedurfte es keiner langen Überzeugungskraft. Stellbrink und sein Ratskollege Karl-Erich Jakubeit schafften es mühelos, die beteiligten Chöre zum Mitmachen zu animieren. Die Moderation hatte Bernd Sölch, der mit einigen Kurzgedichten und Balladen den Nachmittag einläutete.
Mit dem seemännischen Glasen, einem Glockenschlag, begann am Samstagnachmittag das Benefizkonzert. Leider hatten nur wenige Besucher den Weg in die Stadthalle gefunden, doch diejenigen, die gekommen waren, hörten Chorgesang und Orchestermusik vom Feinsten. Den Anfang machte der Männerchor Meißen und der Leitung von Reinhard Neumann mit der "Sizilianischen Hochzeit", dem Lied vom Glück und Reinhard Meys "Über den Wolken". Ein Potpourri bekannter Melodien ließen die Feuerwehrmusiker, geleitet von Dietmar Kruse, erklingen. Sein stimmungsvolles maritimes Repertoire brachte der Shanty Chor Lahde, geleitet von Karl Dieter Block, zu Gehör.
Nach der Pause ging es munter zu. Der Gemischte Chor Hahlen unter der Leitung seines jungen Dirigenten Benjamin Sazewa ließ nicht nur seine Stimmen erklingen, sondern bot auch etwas fürs Auge. Sazewa war als Dirigent nicht mehr zu halten, wirbelte über die Bühne und übertrug die gute Stimmung auf seinen Chor. Mit einem Udo-Jürgens-Medley verabschiedeten sich die Feuerwehrmusiker, bevor alle Chöre und Zuschauer das bekannte "Wo die Nordseewellen" anstimmten.
stehenden Code hier ein*: