Regierungspräsidentin Marianne Thomann-Stahl besucht Gewinner von "Jugend denkt Zukunft" in der KTG
In Zusammenarbeit mit der Firma ABB hatten die Schüler aus der Jahrgangsstufe 13 drei Projekte zum Klimaschutz entwickelt. Außerdem hatte das Filmteam der Kurt-Tucholsky-Gesamtschule nur wenige Tage zuvor in Bielefeld die Silbermedaille für einen sogenannten "Bingo-Film" entgegen genommen.
Der Erfolg wurde auch von anderen Stellen anerkannt. So entschloss sich die Mindenerin und derzeitige Präsidentin des Regierungsbezirks Detmold, Marianne Thomann-Stahl, den Gewinnern einen kleinen Besuch abzustatten.
Nachdem die Schüler selbst ihre Ideen vorgetragen hatten, konnte Marianne Thomann-Stahl jede Menge Nachfragen stellen, wie genau die Projekte funktionierten. Begleitet wurde sie bei ihrem Besuch von der zuständigen schulfachlichen Dozentin Mechthild Krämer. "Ich bin durch die Medien auf die Auszeichnung aufmerksam geworden und Marianne Thomann-Stahl war sofort begeistert, als ich ihr vorschlug, den Schülern persönlich zu gratulieren", berichtet Mechthild Krämer.
Solch tolle und innovative Ideen müssten auch entsprechend gewürdigt werden und die Zusammenarbeit von Firmen und Schulen sei immens wichtig. "Etwas Besseres als ein guter Firmenpartner kann einer Schule nicht passieren", meint sie.
In den Integrationsklassen der Schule am Königswall konnte die Regierungspräsidentin dann auch noch kurz auf Tuchfühlung mit den Fünftklässlern gehen. Danach konnte Marianne Thomann-Stahl noch die Dependance der Gesamtschule in Dankersen unter die Lupe nehmen.
Ist das Essen in der Mensa lecker?
Antje Mismahl von der Abteilungsleitung in Dankersen und Schülersprecher Tim standen für alle Fragen der Regierungspräsidentin zur Verfügung. So klärten Schülersprecher und Regierungspräsidentin im Vieraugengespräch, ob der Unterricht denn wirklich Spaß mache, das Essen in der Mensa lecker ist und Tim bekam ein paar Tipps, wie er seine Deutsch-Kenntnisse noch verbessern könnte.
Marianne Thomann-Stahl zeigte sich überaus beeindruckt von den beiden Schul-Standorten. "Hier stimmt einfach die Atmosphäre. Es war eine gute Entscheidung eine Stadtteilschule zu eröffnen", bemerkte sie.
Besonders stolz auf den hohen Besuch und vor allem seine erfolgreichen Schüler war Schulleiter Dieter Stuke. "Auswärtige Anerkennung ist enorm wichtig. Es zeigt den Lehrern und Schülern, dass sie gute Arbeit geleistet haben. Für uns ist der Erfolg wie eine Deutsche Meisterschaft." Außerdem glaubt der Schulleiter, dass ein derartiger Erfolg auch gute Anreize für Schüler geben kann, an einem solchen Projekt mitzumachen, obwohl sie im Vorfeld nicht stark genug daran interessiert waren.
Auch Doris Pütz, Schulleiterin an der Eine-Welt-Schule, kennt sich in diesem Punkt aus. Sie hatte mit ihrer Schule im vergangenen Sommer bundesweit den ersten Platz bei dem Wettbewerb "Gute gesunde Schule" gemacht. Die 15 000 Euro Preisgeld waren nicht nur finanziell von hohem Stellenwert für die Schulleiterin. "Wir haben jetzt auch ein viel stärkeres Bewusstsein, was zum Beispiel ein gesundes Frühstück und Bewegungspausen angeht", erklärt sie. Die Schule bewerbe sich nur bei Projekten, mit denen sie sich auch identifizieren könne.
Mächtig stolz auf Schüler
"Wir sind nach wie vor mächtig stolz auf unsere Schüler", sagt Friedrich Schepsmeier, Schulleiter des Gymnasiums Petershagen. Seine Schüler machten beim Gründerpreis der Sparkasse den ersten Platz. "Die betreffenden Schüler haben einen richtigen Schritt nach vorn gemacht und durch ihren Sieg viel Selbstbewusstsein getankt. Wir betonen aber immer, dass nicht die ganze Schule, sondern die ausgewählte Gruppe erfolgreich war", stellt der Schulleiter klar. Auch er hofft, ähnlich wie Stuke, mit dem Erfolg neue Anreize für Schüler zu schaffen.
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