18 Schülerinnen und Schüler, drei Schauspieler und zwei Musiker (Trommler) unterhielten die Fünft- bis Siebentklässler der Käthe-Kollwitz-Realschule mit dem Projekt Umdigo, einer Mischung aus Tanz, Musik und Schauspiel. Dazu hatten die in Landestracht gekleideten Akteure der Sporthalle durch Kulissen und geschickte Beleuchtung afrikanisches Flair verliehen.
Umdigo stammt aus dem Dialekt der Debele in Simbabwe und heißt nichts anderes als Tanz, wie Alois Moyo, künstlerischer Leiter, erklärte. In dem Projekt wurden Elemente von afrikanischer Kunst, Trommeln, Tanz und Poesie zu einem Schauspiel vereint.
Die Geschichte, die von Guido Meyer erzählt wurde, handelt von Liebe und wurde durch musikalische und tänzerische Darbietungen der Schülerinnen und Schüler veranschaulicht.
Zu einem großen Finale trafen nach 50-minütiger Aufführung noch einmal alle Akteure in der Mitte der Halle zusammen und boten ein beeindruckendes Schauspiel aus Tanz und Getrommel, was die Zuschauer mit begeistertem Klatschen und Jubel quittierten.
"Vier Monate lang haben sich die Schülerinnen und Schüler einmal pro Woche mit den afrikanischen und deutschen Akteuren im BÜZ getroffen und für die Aufführung geprobt", informierte Brigitte Schwenkenbecher, Lehrerin der Käthe-Kollwitz-Realschule, die das Tanzprojekt aktiv unterstützt und begleitet hat. "Für die kurze Vorbereitungszeit war das Ergebnis beeindruckend." Eine Fortsetzung des Projektes findet seit dem 1. Februar statt. Dafür haben sich bereits wieder 20 Schülerinnen und Schüler angemeldet und üben für eine weitere Aufführung, die voraussichtlich im Juni im Rahmen des Weltkindertages erfolgen wird.
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